Landesvorsitzender der GdP David Maaß Foto: GdP

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Landesbezirk Saarland, gratuliert dem Polizeilichen Ordnungsdienst (POD) zum fünfjährigen Bestehen. Die lange eingeforderte Aufgabenkritik, nämlich die Entlastung der Vollzugspolizei, sei durch die Einführung des POD umgesetzt worden.

Derzeit sind die 40 Kolleginnen und Kollegen des POD im Objektschutz, der technischen Verkehrsüberwachung, der Videozentrale sowie bei Sicherungsaufgaben eingesetzt. Die GdP zeigt sich zufrieden mit dem Aufgabenspektrum des POD, fordert jedoch die intensivere Schaffung von beruflichen Perspektiven für die Beschäftigen von LPP 114 ein.

Der Landesvorsitzende der GdP, David Maaß: „Unsere Beschäftigten im POD leisten einen hervorragenden Job, der die Anerkennung des Dienstherrn verlangt. Viele Kolleginnen und Kollegen kommen mit einer erstklassigen Berufsausbildung in die Polizei und müssen vom Ministerium weiter gefördert werden. Eine Möglichkeit hierzu ist die Schaffung von Leitungsfunktionen in den Dienstgruppen des POD, die die Fachaufsicht und eine bessere Bezahlung mit sich bringen würden. Zudem ist es unverständlich, warum im Polizeialltag bereits bewährte Kolleginnen und Kollegen des POD das gesamte Auswahlverfahren zum gehobenen Polizeivollzugsdienst durchlaufen müssen.“

Demnach setzt die GdP sich für die Schaffung von fünf Leitungsfunktionen im POD, ähnlich wie in den Dienstgruppen der Polizeiinspektionen, ein, die mehr Verantwortung aber auch ein höhere Entgeltgruppe zur Folge hätten. Des Weiteren fordert die GdP, gut bewerteten Beschäftigten ein vereinfachtes Auswahlverfahren für den gehobenen Polizeivollzugsdienst zu ermöglichen – Gespräche mit den Verantwortlichen würden laut GdP von Gewerkschaftsseite geführt.

 

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