Rund 150.000 Euro fließen aus dem saarländischen Innenministerium nach Blieskastel, um einen maroden Verbindungsweg zwischen Brenschelbach und dem französischen Ormesviller grundlegend zu sanieren. Innenminister Reinhold Jost übergab die Bedarfszuweisung am 27. März bei einem Vor-Ort-Termin – und brachte gleich noch mehrere neue Feuerwehrfahrzeuge für die Stadt mit.
Der betroffene Weg verbindet nicht nur zwei Orte diesseits und jenseits der deutsch-französischen Grenze, sondern dient ganz unterschiedlichen Nutzergruppen. Landwirtschaftliche Fahrzeuge rollen hier ebenso entlang wie Pendlerinnen und Pendler auf dem Weg zur Arbeit oder Besucherinnen und Besucher, die die grenznahe Region erkunden. Genau diese intensive Beanspruchung hat dem Weg über die Jahre zugesetzt. Witterungseinflüsse taten ihr Übriges, sodass sich mittlerweile erhebliche Schäden angesammelt haben, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Die Gesamtkosten für die Sanierung des Verbindungs- und Feldwirtschaftsweges beziffert das Ministerium auf rund 200.000 Euro. Mit der Bedarfszuweisung von 150.000 Euro übernimmt das Land damit den Löwenanteil der Finanzierung. Den verbleibenden Eigenanteil trägt die Stadt Blieskastel.

„Eine leistungsfähige Infrastruktur ist ein zentraler Baustein für lebenswerte Kommunen. Mit der Unterstützung dieser Maßnahme leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Menschen vor Ort“, erklärte Minister Jost bei der Übergabe. Die Sanierung soll die Verkehrssicherheit auf der Strecke dauerhaft wiederherstellen und die kommunale Infrastruktur im Grenzgebiet stärken.
Für Blieskastel hat die Förderung gleich doppelte Bedeutung. Einerseits entlastet sie den städtischen Haushalt bei einer dringend notwendigen Baumaßnahme erheblich. Andererseits sichert ein funktionierender Grenzweg die alltägliche Mobilität in einer Region, in der das Zusammenleben über die Landesgrenze hinweg zum Alltag gehört. Dass Jost bei seinem Besuch zusätzlich neue Einsatzfahrzeuge an die Blieskasteler Feuerwehr übergeben konnte, unterstrich die Investitionsbereitschaft des Landes in die kommunale Daseinsvorsorge der Saarpfalz-Stadt.
Wann die Bauarbeiten an dem Weg beginnen sollen, geht aus der Mitteilung des Ministeriums nicht hervor. Klar ist jedoch, dass die Fördermittel bewilligt sind und die Planungen damit auf einer soliden finanziellen Grundlage stehen.




















