Einsamkeit ist für viele Menschen längst Teil des Alltags geworden – auch in Zweibrücken. Umso größer ist das Interesse an Angeboten, die erklären, was hinter diesem Gefühl steckt und wie sich damit umgehen lässt. In der Stadt werden dazu im Januar und Februar 2026 zwei öffentliche Informationsvorträge angeboten, die das Thema aus fachlicher Sicht beleuchten und praktische Wege im Umgang damit aufzeigen.
Organisiert werden die Veranstaltungen von den Fachkräften Gemeindeschwester Plus der Stadtverwaltung Zweibrücken. Sie kooperieren dabei mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Zweibrücken und der Psychotherapeutin Marianne Dau-Schmidt. Gemeinsam wollen sie Menschen erreichen, die sich mit Einsamkeit beschäftigen möchten – ob aus eigener Erfahrung, im familiären Umfeld oder aus grundsätzlichem Interesse.
Einsamkeit kann Menschen in jeder Lebensphase treffen. Besonders häufig betroffen sind jedoch ältere Menschen, etwa nach dem Verlust von Partnern, bei gesundheitlichen Einschränkungen oder wenn gewohnte soziale Kontakte wegfallen. Entscheidend ist dabei nicht allein, ob jemand viel Zeit für sich verbringt. Einsamkeit entsteht vor allem dann, wenn soziale Beziehungen fehlen oder als unzureichend erlebt werden.
Die Folgen können weitreichend sein. Langanhaltende Einsamkeit beeinträchtigt das seelische und körperliche Wohlbefinden und kann sich auf die psychische Gesundheit, die Lebenszufriedenheit und die allgemeine Lebensqualität auswirken. In den Vorträgen wird erläutert, wie Einsamkeit entsteht, welche unterschiedlichen Formen sie annehmen kann und weshalb sie als gesellschaftliches Thema an Bedeutung gewonnen hat.

Neben der Einordnung aus fachlicher Sicht geht es auch um konkrete Unterstützung im Alltag. Die Referentin und die beteiligten Fachkräfte stellen alltagsnahe Bewältigungsstrategien vor und zeigen Möglichkeiten auf, wie Betroffene aktiv gegen Einsamkeit vorgehen können. Dabei sollen Wege aufgezeigt werden, wie Kontakte aufgebaut oder vertieft und eigene Ressourcen gestärkt werden können.
Der erste Vortrag findet am Montag, 19. Januar 2026, um 10 Uhr im Mehrgenerationenhaus in der Maxstraße 7 in Zweibrücken statt. Ein zweiter Termin ist für Montag, 23. Februar 2026, um 13 Uhr im Quartiertreff Breitwiesen in der Allensteinstraße 25a in Zweibrücken vorgesehen. Beide Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen, die sich mit dem Thema Einsamkeit auseinandersetzen möchten – aus persönlichem Anlass, als Angehörige oder aus grundsätzlichem Interesse.
Der Eintritt zu beiden Vorträgen ist kostenfrei.

















