Bild: Stephan Bonaventura

Beide haben einen Lauf und sind seit 9 Spielen ungeschlagen – am 36. Spieltag der Regionalliga Südwest trifft der formstarke FC Homburg am Bieberer Berg auf den Tabellenzweiten, die Offenbacher Kickers. FCH-Coach Timo Wenzel möchte in diesem schweren Auswärtsspiel am heutigen Dienstagabend ab 19 Uhr ein „Ausrufezeichen setzen.“

Der FCH ist in guter Form. Gegen die SG Sonnenhof Großaspach konnte man im Heimspiel am vergangenen Samstag den zweiten Sieg in Folge feiern. Dabei verschlief die Mannschaft zwar die Anfangsphase, steigerte sich dann aber deutlich und nahm verdient die drei Punkte mit. Das schlägt sich so langsam auch tabellarisch nieder. Nachdem man lange Zeit allenfalls noch den 7. Tabellenplatz für möglich gehalten hätte, robbt man sich langsam wieder an bessere Positionen heran. Der Abstand auf die 6.-Platzierten vom FSV Frankfurt beträgt momentan nur noch vier Punkte.

Doch um diese Lücke weiter zu schließen, muss der Aufwärtstrend unter Wenzel weiter fortgeführt werden. Das dürfte in Offenbach schwer werden, denn der OFC hat wie die Homburger die letzten 9 Spiele nicht verloren und steht auf Tabellenplatz 2 mit fünf Punkten Rückstand auf den Tabellenführer SC Freiburg II. Wenn sich das Team von Trainer Sreto Ristic jedoch noch eine Hoffnung auf den Aufstieg bewahren will, ist ein Sieg gegen die Grün-Weißen wohl Pflicht. Für Wenzel eine zusätzliche Motivation, das heutige Spiel zu gewinnen. „Wir können dem OFC die Aufstiegschancen zunichte machen und ein Ausrufezeichen setzen“. Dazu muss aber die mit lediglich 24 Gegentreffern beste Defensive der Liga überwunden werden. Doch vorne ist der FCH eigentlich immer für ein Tor gut.

Und dem Sorgenkind Abwehr hat Wenzel in den vergangenen Wochen bereits deutlich mehr Stabilität verliehen. Das, obwohl man schon seit langem mit Verletzungssorgen zu kämpfen hat. Doch auch hier gibt es Positives zu vermelden. „Das Lazarett lichtet sich langsam“, sagt Wenzel. Denn einige Defensivspieler kommen wieder zurück in die Mannschaft. Dazu gehört Tim Stegerer, der gegen Großaspach zum ersten Mal nach langer Verletzungspause wieder zu einem Kurzeinsatz kam, aber auch Maurice Springfeld und Stefano Maier, die beide wieder ins Training eingestiegen sind. Für diese beiden kommt jedoch ein Einsatz noch zu früh, weshalb sie heute wohl nicht im Aufgebot stehen werden. Auch Philipp Schuck wird wegen muskulärer Probleme fehlen, wie Wenzel verrät. Dennoch: Das Ziel ist klar. Der Aufwärtstrend soll mit dem dritten Sieg in Serie fortgesetzt werden.

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