Foto: MIBS/A. Weber
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In Wolfersweiler wird derzeit an der Zukunft der örtlichen Feuerwehr gearbeitet. Das Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde Nohfelden soll umfassend modernisiert und für kommende Anforderungen besser aufgestellt werden. Grundlage dafür ist eine hohe finanzielle Unterstützung des saarländischen Innenministeriums, die den Ausbau der technischen Infrastruktur und der Arbeitsbedingungen vor Ort ermöglicht.

Das Land stellt für die Baumaßnahmen am Feuerwehrgerätehaus Wolfersweiler eine Bedarfszuweisung in Höhe von 925.200 Euro bereit. Mit diesem Betrag soll die technische Ausstattung auf einen aktuellen Stand gebracht und die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren in der Region gestärkt werden. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 1.780.000 Euro, den verbleibenden Eigenanteil von 828.300 Euro übernimmt die Gemeinde Nohfelden.

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„Mit dieser Förderung setzen wir ein klares Zeichen: Unsere Feuerwehren verdienen optimale Voraussetzungen für ihre wichtige Arbeit und wir sorgen dafür! Dank unserer finanziellen Unterstützung entstehen sowohl moderne Funktionsräume, als auch eine Atemschutzwerkstatt, in der Feuerwehren benachbarter Kommunen ihre Geräte warten und reparieren können. Auf diese Weise wird mit dem Projekt nicht nur die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger maßgeblich erhöht, sondern auch die interkommunale Zusammenarbeit nachhaltig gestärkt“, erklärte Staatssekretär Torsten Lang bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids.

Foto: MIBS/A. Weber

Kern des Projekts ist der Umbau und die Erweiterung des bestehenden Gebäudes. Geplant sind unter anderem geschlechtergetrennte Umkleiden, die den heutigen Anforderungen an Arbeits- und Aufenthaltsbereiche besser entsprechen. In der Fahrzeughalle sollen zusätzliche Bewegungsflächen entstehen, damit Einsatzkräfte und Fahrzeuge mehr Platz haben und Abläufe im Einsatzfall reibungsloser funktionieren können.

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Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der neuen Atemschutzwerkstatt mit einer sogenannten Schwarz-Weiß-Schleuse. Im Schwarzbereich werden künftig die benutzten Geräte angeliefert, im Weißbereich die gereinigten und gewarteten Materialien wieder abgeholt. Beide Bereiche werden über Rolltore von außen zugänglich sein, sodass die Räume des Löschbezirks selbst nicht betroffen sind. Die Werkstatt ist so ausgelegt, dass auch Feuerwehren aus benachbarten Kommunen ihre Atemschutzgeräte dort warten und reparieren lassen können.

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Zusätzlich zu den funktionalen Verbesserungen sind energetische Maßnahmen vorgesehen. Dazu zählen etwa die Installation moderner Beleuchtungstechnik und der Einbau großer Sektionaltore. Diese sollen nicht nur den täglichen Betrieb erleichtern, sondern auch den Energieverbrauch des Gebäudes senken und die Zukunftsfähigkeit des Standorts sichern. Insgesamt soll der Umbau dazu beitragen, die Feuerwehr in Wolfersweiler und im gesamten Umfeld langfristig besser auszustatten und die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg zu vertiefen.

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