Bild: Bill Titze.
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Der Zirkus war in der Stadt – im Mittelpunkt standen jedoch keine Profi-Akrobaten, sondern die Schüler der Grundschule Langenäcker. Die präsentierten sich aber wie echte Profis, erstaunten mit beeindruckenden Darbietungen. Das Publikum war sichtlich begeistert.

Irgendwie kam man aus dem Staunen nicht heraus. Da bewegten sich Menschen hoch oben am Trapez als hätten sie nie etwas Anderes gemacht – und dabei waren es „nur“ Erstklässler, die da Kunststücke in schwindelerregender Höhe aufführten. Und das mit wenigen Tagen Übung. Genau genommen hatten die Kinder nur rund eine Woche Zeit, um sich auf ihren großen Auftritt beim Zirkus „Proscho“ vorzubereiten. Das reichte aber, um eine erstklassige Vorstellung abzuliefern.

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Bild: Bill Titze.

In sieben Disziplinen hatten die Kleinen klassenübergreifend geübt, unterstützt von den professionellen Trainern des Zirkus, der im ganzen Land unterwegs ist, um Grundschüler für eine Woche in die fantastische Zirkuswelt zu entführen. Sieben verschiedene Bereiche standen auf dem Programm, jeder der rund 300 Schüler fand seinen eigenen, in dem er schließlich zu Höchstleistungen auflief. Ob Drahtseil-Artistik, Bodenakrobatik, Hula Hoop oder eben der Tanz auf dem Trapez – für jeden war etwas dabei. „Das lief dann so ab, dass ein Teil in der Schule Unterricht hatte und der andere bei uns in der Turnhalle oder dem Zelt trainierte“, erklärt Schulleiterin Annabelle Herzog.

Bild: Bill Titze.

Dieses Training zahlte sich aus: Sowohl für die Zuschauer, die bei vier Veranstaltungen gar nicht mehr aus dem Staunen herauskamen, was die Kleinen so alles drauf hatten. Aber eben vor allem für die Schüler, die in dieser Woche lernten, an ihre Grenzen zu gehen – und teilweise wohl auch darüber hinaus. „Das Selbstbewusstsein bei manchen ist enorm gestiegen, die Kinder sind einfach stolz auf sich“, schilderte Herzog ihre Eindrücke von der Zirkuswoche. Tatsächlich war bei den Vorstellungen kaum zu übersehen mit welcher Freude, aber auch Konzentration die Schüler an den Tag legten.

Bild: Bill Titze.

Bei der ein oder anderen Übung war diese Konzentration auch dringend nötig. So turnten die Kinder am Trapez rund einen Meter über dem Boden, im Zweifel nur geschützt durch die helfende Hand des Trainers. Lediglich eines der Kinder, das bis zur Spitze des Zelts in rund vier Metern Höhe aufstieg, war mit einem Seil gesichert. Die Trapezturner waren aber bei weitem nicht die Einzigen, die für Begeisterung sorgten. Während Clowns die Menge mit frechen Sprüchen zum Lachen brachten, sorgten die „Zauberer von Oz“ mit waghalsigem Balancieren für gezückte Handys. Kein Wunder, dass die Schulleiterin einen solchen Erfolg gern wiederholen würde. „Es ist mein großes Ziel, dass ich Unterstützer finde, um den Zirkus wieder hier her holen zu können.“

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