Vereine und Gruppen in Kleinottweiler luden zum Weihnachtsmarkt ein. - Foto: Rosemarie Kappler
Anzeige

Als letzter Weihnachtsmarkt im Reigen der städtischen Märkte öffnete am 17. Dezember der von Kleinottweiler Vereinen und dem Ortsrat gestemmte Markt am ASV Sport- und Kulturheim seine Tore.

Die Ortsräte, die Mitglieder der Feuerwehr, die ASV-Fangemeinschaft „Fairy Ultras“, die ASV-Jugend, die Straußbuben und -mäde, die Buntstifte und die Aktiven von Lädchen und Förderverein Dorfleben Kleinottweiler hatten insgesamt acht Buden aufgebaut und sorgten mit vielen Leckereien und Getränken für das Wohlbefinden der Gäste. Zuletzt war es 2019, als die eingespielte Gemeinschaft ihren handgemachten Weihnachtsmarkt von Kleinottweilern für Kleinottweiler organiserte.

Anzeige

Die pandemische Zwangspause hatte zwar allen zugesetzt, doch dem Gemeinschaftsgefühl konnte sie nichts anhaben. Alles lief so ab, wie gewohnt. Das heißt, ein paar Änderungen gab es dann doch. Früher erschien nach der von Pfarrerin Bärbel Ganster-Johnson und Gemeindereferent Gregor Müller gehaltenen und stets gut besuchten ökumenischen Andacht im Saal des Clubheims zuerst einmal der Nikolaus, um die Kinder zu bescheren. Nikolaus und das Schnapstrinken des Ortsrates waren stets die offiziellen Eröffnungsprogrammpunkte. Doch wegen Corona hatte auch der Nikolaus auf den Markt verzichten müssen. Allerdings wurden die Kleinottweiler Kinder weiterhin von ihm beschert. Vom Ortsrat organisiert zog er auch in diesem Jahr Anfang Dezember durch den Ort und sorgte für Freude. Beim Weihnachtsmarkt fehlte er zwar nun, nicht aber der hochprozentige Mirabelle, der von Ortsvorsteher Daniel Heintz gereicht wurde. Damit galt der Weihnachtsmarkt 2023 als eröffnet.

Die Straußjugend sorgte erstmals für eine flächenmäßige Erweiterung. Seitlich des Cubheims hatte sie eine Bude mit Zelt aufgebaut und sorgte mit ausgebreitetem Heu für eine heimelige Atmosphäre, wo man gerne einen Hot Aperol genoss. Neu in diesem Jahr war auch, dass sich der Förderverein Dorfleben, AG Dorftreff und die Lädchen-Projektgruppe zusammengetan hatten, um Strickstümpfe, Weihnachtsdeko, Schmusetiere und selbstgemachte Leckereien anzubieten. Das war im übrigen der einzige Stand mit weihnachtlichen Angeboten. Alle übrigen machten es den Gästen schwer bei der Auswahl der Getränke und kulinarischen Köstlichen. Es gab deftiges und süßes wie Flammkuchen, Chili con Carne, Calamaris, Crepes mit Nutella, Kräuterbaguette, Waffeln, Pommes, Bratwurst und Kuchen. Bierrad, Feuerzangenbowle, Glühpflaume, Glühwein und Schnaps wirkten gegen die Kälte. Gemeinsam finanzierten die Budenbetreiber mit Unterstützung der Kreissparkasse wieder ein nostalgisches Karussell, das von den Kindern kostenfrei genutzt werden konnte. Erzielte Erlöse beim Weihnachtsmarkt dienen den jeweiligen Vereinen.

Anzeige
Vorheriger ArtikelHOMBURG1 Weihnachtskalender – Tür 22
Nächster ArtikelDas aktuelle Kinoprogramm im Eden Cinehouse Homburg (mit Trailern)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.