Eigentlich schon viel früher, aber dafür umso erfreulicher: die 30 Jahre alte Tartanbahn wurde endlich fertiggestellt und konnte am vergangenen Mittwoch ihrer Bestimmung übergeben werden. Neben der Lauffläche wurden auch die Kopfstücke saniert. Das war auch bitter nötig, musste die Anlage doch in den letzten Jahren über den Sommer gesperrt werden, da die Laufbahn bei hohen Temperaturen nicht genutzt werden konnte.

Insgesamt wurden in den neuen Belag 330.000 Euro investiert. Die beiden Kopfstücke allen mussten dabei mit 95.000 Euro veranschlagt werden. Mit dem Deld wurde aber nicht nur die Oberfläche erneuert, sondern eine echte Grundsanierung der Bahnen vorgenommen, wie Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind erläuterte. Mit 75 000 Euro durch die Sportplanungskommission und weiteren Mitteln des Innenministeriums durch Zuschüsse und über eine Bedarfszuweisung konnte die Hälfte der Summe finanziert

werden. Den Restbetrag ermöglichten Gelder des städtischen Haushalts und aus den Kassen von finanziellen Unterstützern. Eine Spende der Firma Wegener Härtetechnik aus Homburg ermöglichte zusätzlich die Erneuerung von 30 Trainingshürden, welche durch den Baubetriebshof vorgenommen wurde.

Die investierten Gelder sind dabei eine sinnvolle Anlage, kommt die neue Bahn und die Kopfstücke doch einer breiten Schicht von Nutzern zu Gute: nicht nur der FC 08 Homburg und die Leichtathleten nutzen das Waldstadion. So bereiten sich Schüler auf Sportprüfungen vor, die Grundschulen absolvieren die Bundesjugendspiele im weiten Rund und auch einige andere Veranstaltungen machen das Stadion zu einem Ort des öffentlichen Lebens. So fand vor kurzem erst das Azubi-Sportfest der Homburger Ausbildungsbetriebe im Waldstadion statt. (wir berichteten)
















