Die Kleiderkammer der Stadt Homburg am Hochrech ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Auch in diesen Wochen öffnet sie zuverlässig ihre Türen, um gut erhaltene Kleidung, Spielsachen und alltägliche Hilfsmittel an alle auszugeben, die sie dringend benötigen. Die Einrichtung liegt etwas versteckt am Stadtrand – und dennoch herrscht regelmäßig ein reger Zulauf, wenn die Mitarbeiter die Ausgabe starten.
Immer montags von 11 bis 16 Uhr und donnerstags von 11 bis 15 Uhr stehen die ehrenamtlichen Helfer bereit, beraten bei der Auswahl und sorgen dafür, dass die Sachen in die richtigen Hände gelangen. Die Besucher, die hierherkommen, stammen aus unterschiedlichsten Situationen: Rentner mit knapper Kasse, junge Familien oder Menschen, die aus anderen Gründen dringend Unterstützung benötigen.
Dabei ist die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung seit Monaten groß. Die Regale und Kartons in der Kleiderkammer sind gut gefüllt, die Lagerkapazitäten aber auch voll ausgelastet. Die Stadt bittet deshalb weiterhin dringend darum, vorerst keine neuen Spenden vorbeizubringen. Zudem sollen auch keine Kleidungsstücke oder Spielsachen unangekündigt vor der Tür abgestellt werden, da diese nicht sortiert oder sachgerecht untergebracht werden könnten.
„Die Spendenbereitschaft der Menschen hier war überwältigend. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich“, erklärt ein Sprecher der Stadtverwaltung. „Im Moment haben wir genug Vorräte, um die laufende Ausgabe sicherzustellen. Sobald wieder neuer Bedarf entsteht, werden wir die Bevölkerung um Unterstützung bitten.“
Diese vorsorgliche Maßnahme schützt nicht nur die ehrenamtlich tätigen Helfer vor einem unüberschaubaren Ansturm, sondern garantiert auch, dass die Qualität der Waren stimmt. Die gut sortierten Räume der Kleiderkammer machen es leichter, die Hilfe auch gezielt dort ankommen zu lassen, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
Mit diesem geregelten Vorgehen leistet die Kleiderkammer der Stadt Homburg auch weiterhin einen wertvollen Beitrag zur sozialen Unterstützung. Die Verwaltung betont: Die Türen bleiben offen, auch wenn die Spendenannahme ruht – damit die Hilfe auch in Zukunft zuverlässig dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird.




















