Die Sanierung des Homburger Waldstadions kommt voran. In seiner jüngsten Sitzung räumte der Stadtrat gleich drei wichtige Hürden auf dem Weg zum gesteckten Ziel aus dem Weg – und das jeweils einstimmig. Für Oberbürgermeister Michael Forster ein klares Signal: „Wir können jetzt endgültig zur Tat schreiten und ich hoffe, dass wir unsere zeitliche Planung auch so einhalten können“, sagte er am Donnerstagabend.
Mit dem ersten Beschluss machte das Gremium den Weg frei für die Vergabe der einzelnen Gewerke. Diese müssen europaweit ausgeschrieben werden, bevor die Aufträge erteilt werden können. Ein Schritt, der den bürokratischen Rahmen für die eigentlichen Bauarbeiten absteckt.
Im Anschluss votierten die Ratsmitglieder für die Fortsetzung der Projektsteuerung. Auch hier hatte es zuvor eine europaweite Ausschreibung gegeben, sodass die Verwaltung nun grünes Licht für die entsprechende Vergabe hat. Damit bleibt die Begleitung des gesamten Vorhabens in geordneten Bahnen.
Der dritte Beschluss betrifft ein technisches Herzstück der Anlage: das Flutlicht. Der Rat ermächtigte die Stadtverwaltung, den Auftrag für die Umrüstung der bestehenden Anlage auf moderne LED-Technik zu vergeben. Die alte Anlage stammt aus dem Jahr 1990 und entspricht längst nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.
Die Probleme sind handfest. Von den insgesamt 204 Leuchten mit einer Bemessungsleistung von jeweils 2.250 Watt fallen immer mehr Leuchtmittel aus. Die verbauten Halogen-Metalldampfleuchten dürfen laut EU-Verordnung nicht mehr in den Handel gebracht werden, sodass nur noch Restbestände verfügbar sind. Eine Reparatur wird damit zunehmend zur Geduldsprobe.
Die Umstellung soll sich gleich doppelt auszahlen. Eine energetische Berechnung hat ergeben, dass sich der Energieverbrauch durch den Einsatz neuester LED-Technik um rund 60 Prozent senken lässt. Damit gewinnt die Sanierung des Waldstadions nicht nur an Tempo, sondern auch an Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit für künftige Veranstaltungen.

















