Das Koi-Maskottchen brachte dem Schwimmclub offensichtlich Glück beim Dudo Cup. Oben v. l. n. r.: Schwimmwart Florian Fuchs, Balša Božovic, Philipp Diehl, Victoria Luise Plebs, Amelie Marie Karkosch, Mia Josephine Wagner und Trainer Marc Ciupek. Unten: Fan Maximilian Baus, Paul Markow, Harley Benedict Schaaf-Tempel, Lennard Bernd Baus, Linea Gerdelmann, Cara Sommer, Julia Marie Berdel, Jule Anton und Aurora Anna-Marie Bodmer Foto: Schwimmclub Homburg
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Vier Goldmedaillen, einmal Silber, zweimal Bronze und dazu eine ganze Reihe persönlicher Bestzeiten – der Schwimmclub 1926 Homburg hat beim Dudo Open im Saarbrücker Dudobad ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft aus der Universitätsstadt reiste hochmotiviert nach Dudweiler und kehrte mit einer Medaillenausbeute zurück, die den Verein als eine der stärksten Kräfte im saarländischen Schwimmsport bestätigt.

Der Langbahn-Wettkampf setzte auf das Mehrkampfformat: Wer mindestens vier Läufe absolvierte, wurde in die Gesamtwertung aufgenommen. Die vier punktbesten Leistungen über Strecken von 50 bis 200 Metern, verteilt auf zwei Wettkampftage, flossen in das Ergebnis ein. Dieses Konzept belohnte Vielseitigkeit ebenso wie absolute Klasse – und genau diese Mischung brachten die Homburger mit ins Becken.

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Philipp Diehl, Jahrgang 2005, dominierte die offene Klasse mit 2001 World-Aquatics-Punkten und holte sich souverän den Gesamtsieg. Im Nachwuchsbereich ließ Balša Božovic im Jahrgang 2012 mit 1401 Punkten der Konkurrenz keine Chance. Harley Benedict Schaaf-Tempel erkämpfte sich im Jahrgang 2015 mit 1137 Punkten Gold, während sein Vereinskamerad Paul Markow mit 948 Punkten direkt dahinter auf Silber schwamm und damit einen Homburger Doppelsieg perfekt machte. Die jüngste Goldmedaillengewinnerin des Tages war Julia Marie Berdel, Jahrgang 2017, die ihre Altersklasse mit 693 Punkten für sich entschied.

Amelie Marie Karkosch steuerte im Jahrgang 2012 eine Bronzemedaille bei und rundete die Einzelerfolge ab. Doch auch als Mannschaft überzeugten die Homburger: In der 8×50-Meter-Freistil-Mixed-Staffel schwammen Victoria Luise Plebs, Mia Josephine Wagner, Linea Gerdelmann, Amelie Marie Karkosch, Harley Benedict Schaaf-Tempel, Balša Božovic, Philipp Diehl und Florian Fuchs gemeinsam zu Bronze. Die Staffel vereinte Schwimmerinnen und Schwimmer aus sechs verschiedenen Jahrgängen – vom erfahrenen Fuchs, Jahrgang 1992, bis zu den jungen Talenten des Jahrgangs 2015.

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Jenseits der Medaillenränge sammelten weitere Homburger starke Platzierungen. Linea Gerdelmann wurde Vierte im Jahrgang 2015, Lennard Bernd Baus belegte Rang fünf im Jahrgang 2016, und Jule Anton sowie Cara Sommer erreichten die Plätze sechs und sieben im Jahrgang 2017. Damit war der Verein in praktisch jeder Altersklasse sichtbar vertreten.

Mindestens ebenso bemerkenswert wie die Podestplätze war die Fülle an persönlichen Bestzeiten. Linea Gerdelmann verbesserte sich über 800 Meter Freistil auf 12:06,47 Minuten und landete damit trotz ihres jungen Alters auf Rang vier der offenen Wertung. Florian Fuchs unterbot seine bisherige Marke über 400 Meter Freistil um fast eine Sekunde und schlug nach 5:33,12 Minuten an. Paula Decker, Jahrgang 2015, sprintete die 50 Meter Freistil in 40,63 Sekunden und die 100 Meter Brust in 1:52,44 Minuten – beides persönliche Rekorde. Greta Thul steigerte sich über 100 Meter Brust auf 2:14,48 Minuten und über 50 Meter Rücken auf 51,09 Sekunden.

Besonders hervor stach Lennard Bernd Baus, der gleich in mehr als sechs Disziplinen neue persönliche Bestmarken aufstellte: über 50 und 100 Meter Rücken, 50 Meter Schmetterling, 100 und 200 Meter Freistil sowie 100 Meter Brust. Für Marla Bader, Jahrgang 2018, Aurora Anna-Marie Bodmer, Jahrgang 2017, und Lasse Einar Koch, Jahrgang 2014, war das Dudo Open zudem die Premiere auf der Langbahn – alle drei schlugen sich bei ihrem ersten Auftritt auf der großen Bühne wacker.

Pressewartin Anca Berdel ordnete die Ergebnisse ein: „Die Ergebnisse beim Dudo Open zeigen eindrucksvoll, wie stark sich unser Team entwickelt hat. Besonders die Mehrkampferfolge unterstreichen die Vielseitigkeit unserer Schwimmerinnen und Schwimmer.“ Die zahlreichen Bestzeiten seien ein klares Zeichen dafür, dass sich kontinuierliches Training auszahle. „Diese Fortschritte sind Ausdruck der engagierten und qualifizierten Trainingsarbeit im Verein ebenso wie der großen Einsatzbereitschaft und Ausdauer unserer Athletinnen und Athleten“, so Berdel weiter.

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Der 1926 gegründete Schwimmclub zählt zu den beiden mitgliederstärksten Wassersportvereinen im Saarland und ist im KOI Bad & Sauna beheimatet. Mit den Sparten Schwimmen und Triathlon deckt er das gesamte Spektrum vom Seepferdchen-Abzeichen bis zum Leistungssport ab. Das Dudo Open hat gezeigt, dass diese Breite Früchte trägt – vom Debütanten auf der Langbahn bis zum Gesamtsieger der offenen Klasse. Mehr Informationen unter www.homburg-schwimmclub.de.

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