Foto: Collegium Vocale Blieskastel
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Nach der erfolgreichen Konzertreise nach Polen bereitet sich das Collegium Vocale Blieskastel auf ein neues musikalisches Highlight vor.

Am 21. November 2025 steht die Uraufführung des Oratoriums „Hildegard“ von Roland Kunz in der katholischen Pfarrkirche St. Josef in St. Ingbert an. Das Werk ist der herausragenden Persönlichkeit Hildegard von Bingen gewidmet und bildet den Abschluss der Oratorien-Trilogie, die mit „Der Seele Ruh“ und „Pax!“ begann. Bereits bei diesen Aufführungen in St. Ingbert und im Speyerer Dom war das Collegium Vocale Blieskastel beteiligt.

Das Oratorium „Hildegard“ verbindet zentrale Gedanken aus den Schriften der Universalgelehrten mit einer vielschichtigen musikalischen Sprache. Entstanden während der Corona-Zeit, entfaltet das Werk eine starke spirituelle Tiefe und emotionale Kraft. Die Komposition greift Hildegards bekannte phrygische Melodie „O Euchari“ auf und umgibt sie mit einer modernen Klangästhetik, die Brücken zwischen mittelalterlicher Mystik und zeitgenössischer Musik schlägt.

Die Orchestrierung stammt aus der Feder von Pascal Horn. Die musikalische Leitung bei der Uraufführung übernimmt Christian von Blohn, der das Blieskasteler Ensemble seit vielen Jahren leitet. Als Solisten sind Cathrin Lange (Sopran) und Daniel Ochoa (Bariton) zu hören. Den Orchesterpart übernimmt die Deutsche Radiophilharmonie, die das Werk gemeinsam mit dem Chor zur Aufführung bringt.

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Mit „Hildegard“ setzt Roland Kunz seine Trilogie großer geistlicher Oratorien fort. Wie schon bei den vorhergehenden Werken vereinen sich auch hier anspruchsvolle Chormusik, orchestrale Dichte und philosophische Themen zu einem tiefgründigen Konzertabend, der auf ein intensives Hörerlebnis hoffen lässt.

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Tickets für die Uraufführung sind im Vorverkauf unter www.reservix.de sowie bei Bock & Seip in Saarbrücken, Merzig und Saarlouis erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Beginn ist um 20 Uhr.

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