Für 23 Kinder begann die Ferienwoche nicht mit Langeweile zu Hause, sondern mit Fußball im Waldstadion, Dinosauriern in Kaiserslautern, Alpakas im Bliesgau und einem Tag im Kletterpark. Möglich gemacht wurde das gemeinsame Programm erneut von Schaeffler, Michelin und Dr. Theiss Naturwaren. Die drei Homburger Unternehmen organisierten die Betreuung für Kinder ihrer Mitarbeiter bereits zum wiederholten Mal gemeinsam.
Sieben Betreuer begleiteten die Gruppe im Alter von sechs bis zehn Jahren durch eine Woche, die bewusst mehr bot als reine Ferienbetreuung. Bewegung, Natur, Technik und gemeinsames Ausprobieren bestimmten das Programm. Dabei ging es nicht nur darum, die Eltern während der Arbeitszeit zu entlasten. Die Kinder sollten Neues kennenlernen, miteinander Aufgaben lösen und abseits von Schule und Alltag neue Freundschaften schließen.
Der Auftakt führte vom Schlossberg Hotel aus zunächst zu Fuß durch den Wald ins Homburger Waldstadion. Dort warteten Spieler des FC 08 Homburg sowie die Cheerleader des TV 09 Jägersburg auf die Gruppe. Beim Fußball- und Tanztraining konnten sich die Kinder ausprobieren, bevor es zum gemeinsamen Mittagessen ins Restaurant Oh!lio ging. Auf dem Storchenspielplatz in der Unteren Allee blieb anschließend noch genügend Zeit zum Klettern und Toben. Ein Eis bildete den Abschluss des ersten Tages.

Am Dienstag ging es zur Gartenschau nach Kaiserslautern. Besonders der Dinopark dürfte bei vielen Kindern Eindruck hinterlassen haben. Zwischen den großen Modellen, Grünanlagen und Spielmöglichkeiten wurde aus dem Ausflug ein Ferientag, bei dem Entdecken und Spielen eng zusammenlagen.
Deutlich praktischer wurde es beim Aktionstag bei Schaeffler. In einem kindgerechten Erste-Hilfe-Kurs lernten die Teilnehmer, wie ein Notruf über die 112 abgesetzt wird, wie Verbände angelegt werden und was bei der stabilen Seitenlage zu beachten ist. Anschließend bauten die Kinder eigene Bienen- und Insektenhotels, die sie mit nach Hause nehmen durften.
Für die nötige Abkühlung sorgte die Werkfeuerwehr mit Wasserspielen. Eine Werksführung vermittelte zudem erste Einblicke in die Produktionsbereiche des Technologieunternehmens. Damit verband der Tag spielerisches Lernen mit Technik, Handwerk und Themen, die im Ernstfall tatsächlich wichtig werden können.
Ein weiterer Höhepunkt wartete im Biosphärenreservat Bliesgau. Auf dem Erzentaler Hof begegnete die Gruppe zunächst den Bliesgau-Alpakas. Auch Lamas, Pferde, Hühner und der Hofhund gehörten zum Programm. Die Kinder durften Tiere füttern und streicheln und erfuhren dabei mehr über deren Haltung und Alltag.
Danach stellten sie selbst Butter her, probierten diese auf frischem Brot und machten sich anschließend gemeinsam mit den Alpakas auf eine rund vier Kilometer lange Wanderung. Ein Grillen mit selbstgemachten Salaten und Muffins rundete den Tag auf dem Hof ab.
Zum Abschluss ging es traditionell in den Kletterpark nach Jägersburg. Dort waren noch einmal Mut, Geschicklichkeit und gegenseitige Unterstützung gefragt. Nach fünf abwechslungsreichen Tagen endete die Ferienwoche mit vielen Erlebnissen, die sich kaum in einen gewöhnlichen Arbeitstag der Eltern hätten packen lassen.
Giuseppe Nardi, geschäftsführender Gesellschafter von Dr. Theiss Naturwaren, sieht in dem Angebot einen wichtigen Beitrag für Familien: „Die Kinderferienwoche ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Unternehmen gemeinsam Verantwortung für ihre Mitarbeitenden und deren Familien übernehmen können.“ Besonders freue ihn, mit welcher Begeisterung die Kinder die Angebote annähmen und dabei neue Freundschaften schlössen.
Auch Michelin-Werkdirektor Markus Winnes hob die Arbeit hinter dem Programm hervor. „Eine solche Woche lebt von den Menschen, die sie gestalten“, erklärte er mit Blick auf die Mitarbeiter, die das Programm vorbereitet und die Kinder begleitet hatten. Zugleich zeige die Ferienwoche, „was entstehen kann, wenn Unternehmen ihre Stärken bündeln“.
Genau darin liegt der besondere Wert des Projekts. Drei Unternehmen, die im Alltag in unterschiedlichen Branchen arbeiten, schaffen gemeinsam ein Angebot, das Familien konkret entlastet. Für die Kinder selbst dürften am Ende allerdings weniger die organisatorischen Hintergründe zählen – sondern Alpakas, Wasserspiele, Fußball, Klettern und eine Woche, in der jeden Morgen etwas Neues auf sie wartete.




















