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Wie kommunizieren saarländische Politikerinnen und Politiker im Netz – und wer erreicht damit tatsächlich Menschen? Antworten auf diese Fragen liefert die Union Stiftung mit ihrem monatlichen Social Media Briefing. Für Juli 2026 hat die Saarbrücker Einrichtung nun ihre aktuelle Auswertung vorgelegt, die Reichweiten, Interaktionsraten und den kommunikativen Stil auf Facebook, Instagram und LinkedIn unter die Lupe nimmt.

Besondere Aufmerksamkeit widmet das Briefing diesmal der Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Beckingen, die am 13. September 2026 ansteht. In einer Spezial-Auswertung nahmen die Analysten die Online-Auftritte der vier Bewerber genauer in den Blick: Nicolas Adam (CDU), Sebastian Heinz Schmitt (SPD), Marvin Bimperling (FDP) und Werner Dieter Schreiner (AfD). Untersucht wurde, wie rege die Kandidaten seit ihrer Nominierung auf Instagram beziehungsweise Facebook auftreten.

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Der betrachtete Zeitraum erstreckt sich vom 1. April bis zum 31. Juli 2026. Zusätzlich prüften die Fachleute, wie oft und in welcher Weise die jeweiligen Parteikanäle ihre Bewerber in den sozialen Netzwerken thematisieren. Die vollständigen Ergebnisse dieser Sonderauswertung finden sich im aktuellen Briefing.

Als Instagram-Aushängeschild des Monats hebt die Stiftung die Grünen-Bundestagsabgeordnete Jeanne Dillschneider hervor. Mit 149 neuen Abonnentinnen und Abonnenten wächst ihre Gemeinde auf rund 8.600 Personen an – ein Wert, der sie zu den reichweitenstärksten saarländischen Abgeordneten auf der Plattform zählen lässt. Ihr zweitstärkster Beitrag der Kategorie erreichte etwa 1.300 Likes bei einer Interaktionsrate von 16 Prozent, drei weitere Posts schafften es in die Top 10. Persönliche Einblicke, politische Inhalte und aktuelle Termine sorgen dabei für einen abwechslungsreichen Auftritt.

Auf Facebook sticht die Kreisstadt Saarlouis als Aufsteiger hervor. Mit 146 neuen Followerinnen und Followern legte die Stadt im Juli deutlich stärker zu als die übrigen Kommunen der Kategorie. Der Auftritt verknüpft Veranstaltungen, Vereinsleben, Kultur und aktuelle Informationen und erreicht so ganz unterschiedliche Zielgruppen. Mit 35 Beiträgen, rund 2.700 Likes und 3.900 Reaktionen bleibt der Account präsent und festigt die Bindung zur lokalen Gemeinschaft.

Auf LinkedIn schließlich richtet die Stiftung den Blick auf Manuela Ripa von der ÖDP. Die Europaabgeordnete positioniert sich dort klar über ihre Schwerpunkte in der Umwelt- und Klimapolitik. Eigene Beiträge und Reposts geben Einblick in ihre Arbeit im Europäischen Parlament und machen europapolitische Themen greifbar. Im Juli hielt sie ihr Netzwerk mit sechs eigenen Beiträgen und zehn Reposts auf dem Laufenden und erreichte eine Gemeinschaft von 1.086 Followerinnen und Followern.

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Das komplette Social Media Briefing für Juli 2026 stellt die Union Stiftung kostenlos auf ihrer Internetseite unter www.unionstiftung.de/briefing bereit.

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