Bürgermeisterin Nadine Backes, Beigeordnete für Kinder und Bildung, begrüßte die Leiterinnen und Leiter die Kitas im kleinen Sitzungssaal des Rathauses. Bild: Giusi Faragone.

Derzeit stehen Kindertagesstätten nicht nur in St. Ingbert, sondern im gesamten Bundesgebiet vor großen Herausforderungen: Personalmangel, Krankenstand, die Folgen der Coronapandemie – häufig bleibt den Leiterinnen und Leitern nur, in den Notbetrieb zu gehen oder die Kita gar tageweise zu schließen.

Um diese und alle anderen Probleme und Lösungsideen zu besprechen, hatte die Abteilung Kindergärten und Schulen der Stadt St. Ingbert alle Kita-Leitungen zu einem informellen Gespräch eingeladen. Sehr viele Leitungen der katholischen, evangelischen, freien und kommunalen Kindergärten waren dieser Einladung gefolgt.

Nach der Begrüßung durch Nadine Backes, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kinder und Bildung, ging es um alle Fragen rund ums Personal und andere akute Probleme. Im zweiten Teil der Veranstaltung tauschten sich die Leitungen zu ihren Erfahrungen mit dem Kita-Navigator, freien Kapazitäten und offenen Stellen aus.

„Die Atmosphäre war sehr offen, die Gespräche sehr konstruktiv“, erzählt die Gesamtleiterin der Kindertageseinrichtungen, Elaine Schommer. „Die trägerübergreifende Diskussion hat gezeigt, dass wir alle in einem Boot sitzen. Aber gemeinsam lassen sich viel besser Lösungen finden und innovative Ideen austauschen.“ Geplant ist, eine solche Runde im Herbst 2022 zu wiederholen.

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