Symbolbild

Zweimal pro Tag mindestens zwei Minuten Zähne putzen – so lautet eine Faustregel gegen Karies und Co. Doch es gibt noch einiges mehr zu beachten, wenn es um die richtige Zahnpflege geht. Anlässlich des Tages der Zahngesundheit am 25. September gibt die KNAPPSCHAFT nun einige Tipps.

„Man kann beim Putzen auch Fehler machen“, weiß Gerrith Kiefaber, Leiterin der KNAPPSCHAFT im Saarland und in Rheinland-Pfalz. „Zu viel Druck ausüben oder horizontal am Zahnfleisch entlang schrubben kann Karies sogar Angriffsfläche bieten“, so Kiefaber weiter. Auch nach saurem Obst wie Äpfeln oder Orangen ist Vorsicht geboten. Um den Zahnschmelz nicht zu gefährden, sollte man 30 Minuten bis zum Zähneputzen warten.

Viel Säure enthalten auch Cola oder Energy-Drinks. Solche Getränke sollten am besten zügig und nicht in kleinen Schlucken getrunken werden. Kariesbakterien lieben Zucker. Den finden sie in nicht nur in Süßigkeiten, sondern in nicht direkt zu erkennender Form zum Beispiel auch in Ketchup, Honig oder Obst. Generell gilt: Weniger Süßes bedeutet weniger aggressive Plaquebakterien.

Kleinkinder können gar von ihren Eltern mit Karies angesteckt werden. Wenn diese den Schnuller oder den Löffel mit dem eigenen Mund ablecken, gelangen die Bakterien direkt in die Mundhöhle des Kindes. „Auch wenn die ersten der 20 Milchzähne, die etwa bis zum dritten Lebensjahr wachsen, im Alter von fünf oder sechs Jahren wieder ausfallen, sind gesunde Milchzähne wichtig für Kinder“, weiß Gerrith Kiefaber. „Die Zahnentwicklung der bleibenden Zähne und auch die Kieferentwicklung wird durch gesunde Milchzähne geprägt. Sie sind entscheidend für die Sprachentwicklung“, so Kiefaber weiter.

Beim Zähneputzen die Bürsten von Zahnfleisch zum Zahn bewegen und die Zahncremereste nur mit wenig Wasser ausspülen. Dann bleibt die Schutzwirkung des Fluorids besser erhalten. Unerlässlich ist der Zahnarztbesuch, am besten zweimal jährlich, unter anderem zur Früherkennung von Karies und Zahnfleischerkrankungen.

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