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Am Dienstag (26.01.) starteten in Alzey die Tarifverhandlungen für die rund 3.500 Beschäftigten im Tarifverband Energie-Südwest in Rheinland-Pfalz und im Saarland.  Gefordert wird eine Einkommenserhöhung von 5,2 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von 12 Monaten. Eine weitere zentrale Forderung ist die Übernahme der Auszubildenden nach ihrer Ausbildung zur Bewältigung des Fachkräftemangels.

„Die Beschäftigten der Energieversorger kümmern sich tagtäglich um die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger. Trotz der Corona-Pandemie sorgen sie unermüdlich dafür, dass die Kunden rund um die Uhr zufrieden mit der Leistung ihres Energieversorgers sind. Wir fordern gutes Geld für gute Arbeit!“ sagt Christian Hartard, Verhandlungsführer von ver.di.

Zum Tarifgebiet gehören unter anderem die Pfalzwerke AG und die Pfalzwerke Netz AG mit rund 800 Beschäftigen an den Standorten Ludwigshafen, Maxdorf, Landau, Homburg, Edenkoben, Otterbach, Hinterweidenthal, Mutterstadt und Kandel. Aber auch die Voltaris mit Sitz in Maxdorf und Merzig, die Prego in Ludwigshafen und Saarbrücken, das EWR in Worms und Alzey mit über 500 Beschäftigten, sowie die Kraftwerke Mainz/Wiesbaden (KMW) mit rund 400 Beschäftigten. Die EVM in Koblenz beschäftigt knapp 1000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. „Die 6 Unternehmen bilden jedes Jahr viele Auszubildende zu sehr guten Fachkräften aus. Darauf können die Arbeitgeber stolz sein. Die Forderung nach einer Übernahme der Azubis ist nicht nur berechtigt, sondern absolut sinnvoll,“ ergänzt Christian Hartard.

Der Verhandlungsführer erwartet ein wertschätzendes, tragfähiges Angebot der Arbeitgeber das deutlich macht, wie wichtig und verlässlich die eigenen Beschäftigten sind. Gerade in diesen schwierigen Zeiten in der die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Energiewirtschaft die Energiewende tragen und systemrelevante Arbeit leisten, die gerade während der Corona-Pandemie die Versorgungssicherheit und somit auch die Sicherheit unserer Gesellschaft gewährleistet.

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