Foto: Alexandra Stauden

Eine Kammerzofe und ein Feldwebel der Schlossgarde mitten im Messetrubel – wer die Ingobertusmesse 2026 besuchte, dem begegnete die Geschichte der Region ganz unmittelbar. Henrietta und Johannes Kamper hießen die beiden Figuren, die am Gemeinschaftsstand der Saarpfalz-Touristik das 17. und 18. Jahrhundert zum Leben erweckten und so manchen Gast für einen Moment aus der Gegenwart holten.

Hinter der Inszenierung steckte ein neues Messekonzept, mit dem die Saarpfalz-Touristik gemeinsam mit ihren Städten und Gemeinden die touristische Bandbreite der Region vorstellte. Der frisch gestaltete Gemeinschaftsstand sollte Appetit machen – auf Ausflugsziele, kulturelle Sehenswürdigkeiten und auf jene Verbindung aus Natur, Geschichte und Genuss, die den besonderen Reiz der Saarpfalz ausmacht.

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Als zentrale Anlaufstelle für den Tourismus bündelt die Saarpfalz-Touristik die Angebote ihrer Mitgliedskommunen und macht sie für Gäste wie Einheimische greifbar. Der Messeauftritt bot dafür die passende Bühne. Im direkten Gespräch konnten sich die Besucherinnen und Besucher informieren, Ideen für den nächsten Ausflug sammeln und neue Ziele entdecken, die bislang vielleicht nicht auf ihrer Liste standen.

Foto: Klaus Friedrich

Besonders im Mittelpunkt stand die BarockStraße SaarPfalz, eine kulturtouristische Themenroute des Saarlandes und der benachbarten Westpfalz. Wie Perlen an einer Kette reiht sie ausgewählte Schauplätze der Barockzeit aneinander und verbindet dabei die Städte und Gemeinden Ottweiler, Homburg, Zweibrücken, Hornbach, Blieskastel, St. Ingbert, Sulzbach und Saarbrücken. Ob auf eigene Faust oder im Rahmen geführter Angebote – die Route eröffnet viele Wege, Geschichte und Lebensart der Region kennenzulernen.

Für die unterhaltsame Note sorgten die beiden historischen Figuren. Monika Link verkörperte die Kammerzofe Henrietta, während Marco Hillinger als Feldwebel Johannes Kamper, Kommandant der Blieskasteler Schlossgarde, auftrat. Mit einem Augenzwinkern warb er für die damaligen Karrieremöglichkeiten als Hofdame oder Gardist und stellte zugleich die authentischen Patrouillenrundgänge durch die ehemalige hochgräflich-leyische Residenzstadt Blieskastel vor.

Foto: Katrin Thieser

An allen drei Messetagen fanden Führungen unter dem Motto „Zwischen Barock, Bayern und Biosphäre“ statt, die auf reges Interesse stießen. Sie zeigten, wie sich historische Zusammenhänge und regionale Eigenheiten zu einem lebendigen Erlebnis verweben lassen.

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„Die positive Resonanz auf unseren Messeauftritt zeigt, wie groß das Interesse an der Geschichte und den kulturellen Besonderheiten unserer Region ist. Mit der BarockStraße SaarPfalz machen wir dieses Erbe lebendig und laden dazu ein, unsere Städte und Gemeinden aus neuen Perspektiven kennenzulernen. Auch in den kommenden Monaten erwarten Einheimische und Gäste spannende Angebote und besondere Begegnungen mit der Geschichte“, betont Katrin Thieser, Geschäftsführerin der BarockStraße SaarPfalz.

Der gemeinsame Auftritt unterstreicht zugleich den Wert regionaler Zusammenarbeit. Wenn touristische Akteure ihre Angebote Hand in Hand präsentieren, wird die Vielfalt der Saarpfalz besonders anschaulich. So trägt die Saarpfalz-Touristik dazu bei, die kulturellen und landschaftlichen Schätze der Region bekannter zu machen und Gäste zu eigenen Entdeckungstouren einzuladen.

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