St. Ingbert bekommt eine neue junge Stimme: Am Montag, 19. Oktober, tritt um 16 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses das frisch gewählte Kinder- und Jugendparlament erstmals zusammen. In dieser konstituierenden Sitzung werden die 15 gewählten Mitglieder von Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer offiziell in ihr Amt verpflichtet.
Mit diesem Schritt geht ein neues Kapitel der Beteiligung los. Das Gremium soll künftig die Anliegen junger Menschen in der Stadt bündeln und gezielt in die städtischen Entscheidungsprozesse tragen. Damit erhalten Kinder und Jugendliche einen festen Platz dort, wo kommunalpolitisch die Weichen gestellt werden.
Gewählt wurde das Parlament im vergangenen Sommer. Zwischen dem 18. und 31. August 2026 gaben die jungen Wählerinnen und Wähler ihre Stimme ab und bestimmten so, wer sie künftig vertreten wird. Herausgekommen ist ein demokratisch legitimiertes Gremium, das von Grund auf neu geschaffen wurde.
Die Arbeit soll kontinuierlich erfolgen. Mindestens einmal pro Quartal kommen die Mitglieder zusammen, um Themen zu besprechen und Vorschläge zu entwickeln. Zur Seite steht ihnen dabei eine erwachsene Ansprechperson, die den Prozess begleitet und unterstützt, ohne den jungen Leuten die Entscheidungen abzunehmen.
Dass die Stadt ihren Nachwuchs nicht nur mitreden lässt, sondern ihm ein eigenes Gremium zugesteht, ist ein deutliches Signal. Junge Menschen kennen ihre Lebenswelt am besten, und genau diese Perspektive soll künftig stärker in die kommunale Arbeit einfließen.
Wer sich für die Details der ersten Sitzung interessiert, findet die vollständige Tagesordnung sowie weitere Informationen online unter t1p.de/iacu4. Die Öffentlichkeit kann so nachvollziehen, womit sich das neue Parlament gleich zu Beginn seiner Amtszeit beschäftigt.




















