Der St. Ingberter Stadtrat hat bei seiner Sitzung am Donnerstagabend, 3. September 2026, eine ganze Reihe von Weichenstellungen beschlossen. Im Mittelpunkt standen dabei Investitionen in die Kinderbetreuung, in die städtebauliche Entwicklung sowie in die Sanierung kommunaler Einrichtungen.
Gleich zwei Kita-Projekte beschäftigten das Gremium. Am Neubau der Kita im Stegbruch in Rohrbach beteiligt sich die Stadt mit 30 Prozent an den zuwendungsfähigen Kosten und übernimmt zusätzlich jene Kosten, die derzeit nicht gedeckt sind. Parallel dazu erhielt ein Architekturbüro den Auftrag, den Neubau der Kita Sonnenblume in Hassel zu planen. Dieser Schritt ist nötig geworden, weil das bestehende Gebäude bauliche Mängel aufweist. Mit der Planung soll die Grundlage für die weitere Umsetzung und mögliche Fördermittel geschaffen werden.
Ein gewichtiges Thema war die geplante Festo-Brücke in Rohrbach. Der Rat brachte die Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplans auf den Weg. Die Brücke soll künftig die beiden Festo-Standorte an der Gottlieb-Stoll-Straße und an der Hasseler Straße verbinden und dabei über die Bahnlinie führen. Zugleich schafft der Bebauungsplan die Voraussetzungen dafür, dass Flächen nördlich der Gleise gewerblich weitergenutzt werden können.
Eine grundlegende Kurskorrektur gab es bei der Entwicklung des ehemaligen WVD-Geländes. Die Stadt beendet die Vertragsgespräche mit dem bislang erstplatzierten Investor und nimmt die weitere Entwicklung selbst in die Hand. Ein Fachplanungsbüro soll dafür ein städtebauliches Gesamtkonzept ausarbeiten und dem Areal so eine neue Perspektive geben.
Auch die marode Ingobertushalle bleibt auf der Tagesordnung. Nachdem die Halle in der ersten Förderrunde leer ausgegangen war, meldet die Stadt die Sanierung erneut für das Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ an. Zusätzlich soll das Vorhaben für das Infrastrukturpaket berücksichtigt werden. Eine Machbarkeitsstudie läuft bereits, ihre Ergebnisse werden bis Ende September 2026 erwartet.
Rund um mehrere Bauvorhaben liefen zudem konkrete Vergabeverfahren. Für das Projekt „Baumwollspinnerei mit Vernunft“ wurden die Bodenbelags- und Beschichtungsarbeiten vergeben. Bei der Ludwigsschule bereitet die Stadt die Vergabe der Trockenbauarbeiten für den Alt- und Erweiterungsbau vor, wobei die abschließende Prüfung der Angebote noch aussteht. Ein Beschluss betraf schließlich die Verwaltung selbst: Die Bauakten der Unteren Bauaufsichtsbehörde werden künftig digitalisiert.
Positive Zahlen brachte der Blick auf den Abfall-Bewirtschaftungs-Betrieb (ABBS). Der Jahresabschluss für 2024 wurde festgestellt, der Betrieb erzielte einen Gewinn von rund 285.000 Euro, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Die Prüfung bestätigte eine ordnungsgemäße Führung, weshalb der Rat die Werkleitung des ABBS für das Jahr 2024 entlastete.



















Die Kitas sind notwendig geworden, damit „Unsere Gäste“ ihre Kinder unterbringen können – nicht für den Steuerzahler und somit „Förderer“ der Kommunen………bleibt bitte ehrlich.
Und was dabei rauskomnt, wenn die Stadt – bzw.d.öffentliche Hand Investorengespräche abbricht u.“selbst“ die Besiedlung / Bebauung des freien Areals übernimmt, zeigt die Katastrophe mit dem Ludwigspark u.der Stadt Saarbrücken……..dann gute Nacht St.Ingbert . Denkt dran – die wenigen Arbeiter u.Steuerzahler in der Kommune sind erschöpft !!
Unfassbar Einfältig, was da so in den Köpfen schwebt .