Im Rahmen einer Veranstaltung in der St. Ingberter Stadthalle kam es am Freitag, den 29. Juli, gegen Mitternacht zu einem größeren Polizei- und Rettungsdiensteinsatz. Nachdem Gäste, Sicherheitsdienstmitarbeiter und Passanten zunächst verbal aneinandergeraten waren, entwickelten sich nach und nach heftige Diskussionen und Streitereien, die letztlich auch in körperliche Auseinandersetzungen mündeten.

Eine Person soll mit einem Messer gedroht haben, eine weitere mit einem Pfefferspray gesprüht haben. Beides konnte vor Ort nicht verifiziert werden. Mehrere Personen wurden im Zuge von darauffolgenden Schlägereien verletzt, eine Person musste mittels Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden (leicht verletzt), eine weitere Person begab sich selbstständig in ein Krankenhaus (ebenfalls leicht verletzt).

Die Polizei hatte zunächst Schwierigkeiten, die größtenteils erheblich alkoholisierten Besucher zu trennen und zu befragen, die Situation konnte aber dennoch zeitnah, auch mit Unterstützung von Beamten der Polizei Homburg, beruhigt und deeskaliert werden. Seitens der Polizei St. Ingbert wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher und einfacher Körperverletzung eingeleitet. Einer der festgestellten Hauptaggressoren, ein 16-Jähriger aus St. Ingbert, wurde zur Polizei St. Ingbert gebracht, wo er an seine Erziehungsberechtigten übergeben wurde.

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