Wo der Ball über den Asphalt springt, verlieren Sprachbarrieren schnell an Bedeutung. Genau darauf setzte ein 3×3-Basketball-Turnier, das am Sonntag, 23. August, in St. Ingbert junge Menschen ab 16 Jahren zusammenbrachte. Auf dem Spielfeld ging es dabei mit vollem Einsatz zur Sache.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stadt St. Ingbert gemeinsam mit dem TV St. Ingbert Saints und dem Programm „Integration durch Sport“ des Landessportverbandes für das Saarland (LSVS). Der sportliche Wettbewerb war dabei nur die eine Seite der Medaille. Mindestens ebenso wichtig waren den Veranstaltern die Begegnung und das Gemeinschaftsgefühl, das an diesem Tag entstand.
Mitmachen durfte jeder, unabhängig vom Können. Ob erfahrene Korbjäger oder blutige Anfänger, die noch nie einen Basketball in der Hand hatten: Alle waren eingeladen, gemeinsam aktiv zu werden und sich auszuprobieren. Diese Offenheit machte das Turnier zu weit mehr als einem reinen Kräftemessen.
Für die passende Stimmung abseits des Spielfelds sorgte DJ Elmar Federkeil mit seiner Musik. Um das leibliche Wohl kümmerte sich die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert, die Teilnehmende wie Gäste mit frisch Gegrilltem versorgte. So wurde aus dem sportlichen Nachmittag ein kleines Fest.
Hinter dem Konzept steckt eine klare Botschaft: Sport kann Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenführen, auch wenn sie verschiedene Sprachen sprechen oder unterschiedlich weit in ihrer sportlichen Entwicklung sind. Auf dem Court zählt am Ende der gemeinsame Einsatz, nicht die Frage, woher jemand kommt.
Das zugrunde liegende Programm „Integration durch Sport“ des LSVS wird aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge gefördert. Mit dem Turnier setzten die Organisatoren ein sichtbares Zeichen dafür, wie diese Idee ganz praktisch mit Leben gefüllt werden kann.




















