Die Stadtverwaltung Homburg bereitet sich derzeit auf die weitere Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vor.

Gleichzeitig geht es auch darum, für die jüngeren Flüchtlinge die Besuche in den Grundschulen sowie Kindertagesstätten zu koordinieren. Außerdem, erklärt die Beigeordneten Christine Becker, die im Rathaus die zuständige Dezernentin für diesen Bereich ist, sollen Sprachkurse in deutscher Sprache sowohl für die Erwachsenen als auch die Kinder und Jugendlichen eingerichtet werden. Dazu stimmt sich die Stadtverwaltung Homburg mit dem Saarpfalz-Kreis und der Volkshochschule Homburg (VHS) ab.

VHS-Leiter Willi-Günther Haßdenteufel weist darauf hin, dass die VHS bereits seit geraumer Zeit einige Sprachkurse für Flüchtlinge anbietet. Dank der Bereitschaft der Dozentinnen und Dozenten könnten auch noch weitere Kurse angeboten werden, so der VHS-Leiter. Die Bereitschaft, erst einmal zu helfen, sei bei der VHS und auch im ehrenamtlichen Bereich groß. Bei den Sprachkursen ginge es zunächst auch nicht darum, eine bestimmte Stufe der Sprachkompetenz zu erlangen, sondern vor allem um das Zurechtkommen im Alltag. So sollen zunächst Sprachfertigkeiten vermittelt werden, um beispielsweise Einkaufen gehen zu können oder Behördengänge zu bewältigen.

Neben den Räumen, die die VHS schon seit vielen Jahren nutzt, können für die Sprachkurse, die für Flüchtlinge aus der Ukraine angeboten werden sollen, auch die Räume des Türkischen Elternbundes in der Innenstadt genutzt werden, berichtet die Beigeordnete Christine Becker.

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