Vom Röntgen bis zur Sehschule: Vorschulkinder der Kita St. Fronleichnam erleben eigene Teddyklinik – mit großem Programm und viel Engagement.

Wenn der Teddybär zum Patienten wird und Kinder ganz selbstverständlich in die Rolle der Ärztinnen und Ärzte schlüpfen, dann ist wieder Zeit für die beliebte Teddyklinik. Da die große städtische Teddyklinik in Homburg in diesem Jahr erst im November stattfindet, hat das Team der Kita St. Fronleichnam kurzerhand selbst eine eigene, kleine Klinik auf die Beine gestellt – und das mit großem Erfolg.

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In diesem Sommer verwandelte sich ein Gruppenraum der Einrichtung in ein liebevoll gestaltetes Behandlungszentrum für Plüschpatienten. Untersucht, versorgt und verarztet wurden mitgebrachte Kuscheltiere der Vorschulkinder – begleitet von einem abwechslungsreichen pädagogischen Programm, das spielerisch Wissen rund um Körper, Gesundheit und Empathie vermittelte.

Die Teddyklinik bot dabei weit mehr als nur Pflaster und Verband. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder mit Unterstützung der Erzieherinnen und freiwilligen Helfer typische Behandlungsabläufe durchspielen:

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  • Teddy-Untersuchung mit Stethoskop und Verbandmaterial
  • Zahnstation zur spielerischen Zahnpflege und -kontrolle
  • Sehschule, unterstützt durch die Schüler*innen der Sehschule Homburg
  • Hautstation mit Lupen und Hautmodellen
  • Röntgengerät & Labor, mit vielen spannenden Einblicken in die „innere Diagnostik“
  • Apotheke, in der Rezepte eingelöst und Pflaster „verschrieben“ wurden

Ein besonderes Highlight war der Besuch des Malteser-Rettungswagens, der am Donnerstag auf dem Kitagelände Station machte. Die Kinder durften das Fahrzeug nicht nur von außen bestaunen, sondern auch von innen erkunden und Fragen stellen – ein echtes Erlebnis.

Große Begeisterung bei Kindern, Eltern und Team

Die Rückmeldungen der Kinder waren eindeutig: Die Teddyklinik war nicht nur lehrreich, sondern vor allem spannend und emotional. Viele Kinder schlüpften mit großer Ernsthaftigkeit in die Rolle von Teddyärztinnen und -ärzten, entwickelten Empathie, verstanden Abläufe in der medizinischen Versorgung und verloren mögliche Ängste vor Arztbesuchen.

Die Kita-Leitung bedankt sich ausdrücklich bei allen Unterstützern, die die Teddyklinik möglich gemacht haben: Frau Weiland und den Schülern der Sehschule Homburg, den Maltesern, der Apotheke an der Uni für ihre Spende sowie den engagierten Eltern, die mit Materialien, Zeit und Freude mitwirkten.

Einrichtungsintern war die Teddyklinik zudem eine gute Vorbereitung auf den großen Vorschulausflug im Herbst: Dann steht für die zukünftigen Schulkinder der Besuch der offiziellen Teddyklinik in Homburg an – ein weiterer Schritt in Richtung Schulstart.