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Vor knapp zwei Wochen hat der Förderverein für Frühgeborene und kranke Neugeborene „Kükenkoje“ sein sechstes Sommerfest gefeiert. Am neuen Hörsaalgebäude 35 der Homburger Uniklinik kamen zahlreiche Familien, ehemalige und aktuelle Patientenkinder, Mitarbeitende und Unterstützerinnen und Unterstützer zusammen. Schon beim Betreten des Geländes war die besondere Mischung aus fröhlichem Kinderfest, Begegnungstreff und Ausdruck von Dankbarkeit spürbar.

Die Vereinsvorsitzende Dr. Kathrin Müller eröffnete den Nachmittag und begrüßte unter anderem Georg Vogel vom saarländischen Sozialministerium. Sie bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, die das Fest möglich machten, und stellte das bunte Programm für die Kinder vor – von „Sonni Sonneschein“ bis zu den „Helden für Herzen“. Besonders stolz sei man, so Müller, auf die Neugestaltung des Elternwartebereichs, der Familien künftig ein freundlicheres Umfeld biete.

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Ein besonderer Gast war der Beigeordnete Philipp Scheidweiler, der die Grüße von Oberbürgermeister Michael Forster überbrachte. Er zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Vereins und erinnerte an einen kürzlichen Besuch in der Klinik: „Mich hat sehr berührt, was ich dort gesehen habe. Besonders ist, dass sich die Mitglieder der Kükenkoje in einem Bereich engagieren, in dem sie ohnehin schon beruflich stark eingebunden sind.“ Mit diesen Worten würdigte er den Einsatz, der weit über das Selbstverständliche hinausgeht.

Auch Georg Vogel, Referatsleiter für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik im Sozialministerium, nutzte die Gelegenheit, um die Arbeit der Kükenkoje hervorzuheben. Er überbrachte die Grüße seines Ministers und der Staatssekretärin und betonte die besondere Atmosphäre, die der Verein auf den Stationen der Uniklinik schafft. Diese sei spürbar und wirke sich nicht nur auf die Familien, sondern auch auf das Personal positiv aus.

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Besondere Worte fand zudem Prof. Dr. Michael Zemlin, Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie am UKS und selbst Mitglied der Kükenkoje. Er beschrieb Dankbarkeit als das Wesentliche, was den Verein ausmache. Gleichzeitig verwies er auf etwas Sichtbares: „Für mich sind alle, die sich im Verein Kükenkoje engagieren, echte Superhelden.“ Das Symbol auf den T-Shirts stehe sinnbildlich für die Motivation, die von dieser ehrenamtlichen Arbeit ausgeht. „Was die Mitglieder des Vereins geleistet haben und leisten, ist ein riesiger Motivationsschub für die tägliche Arbeit“, so Zemlin.

Abseits der Ansprachen bot das Sommerfest viel Unterhaltung und Begegnung. Während draußen Gegrilltes serviert wurde, lockte im Hörsaal eine reichhaltige Kuchentafel mit selbstgebackenen und gespendeten Leckereien. Kinder konnten sich bei Spiel- und Mitmachangeboten austoben, riesige Seifenblasen steigen lassen oder beim Programm der Klinikfeuerwehr aktiv werden.

So verband das Sommerfest kulinarische Genüsse mit einer Vielzahl an Aktionen für Kinder und Familien. Vor allem aber machte es sichtbar, wofür die „Kükenkoje“ steht: Für Unterstützung, Gemeinschaftssinn und das Ziel, den Klinikalltag von Frühgeborenen, kranken Neugeborenen und ihren Familien etwas leichter zu machen.

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Alle Bilder: Friedel Simon

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