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Die SPD-Landtagsfraktion hat sich für eine Verlängerung des saarländischen Notfallfonds für in Not geratene Studierende ausgesprochen. Wie der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses und hochschulpolitische Sprecher der SPD, Jürgen Renner, mitteilt, seien die bisherigen Hilfen des Bundes unzureichend, zu bürokratisch und hätten wenig mit der Lebensrealität von Studierenden zu tun:

„Je länger der Lockdown dauert, desto größer wird die Not vieler Studierender. Eine Umfrage der Studierendenvertretungen an den künstlerischen Hochschulen zeichnet ein dramatisches Bild. Die finanzielle und psychische Belastung ist demnach enorm angestiegen. Das berichtet uns die Landesastenkonferenz (LAK) im Saarland.

Nicht wenige Studierende sind aufgrund wegfallender Nebenjobs in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Überbrückungshilfen des Bundes erreichen in vielen Fällen bedürftige Studierende nicht, da deren Notlage schon vor Beginn der Pandemie bestand. Darauf zu pochen, dass die Notsituation pandemiebedingt entstanden sein muss, ist zynisch. Denn die Betroffenen haben in Zeiten der Pandemie erst recht keine Möglichkeit, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern.

Deshalb schlagen wir vor, den Notfallfonds der saarländischen Hochschulen zu verlängern und mit weiteren Landesmitteln auszustatten. Nach Schätzung der LAK Saarland sind hierfür rd. 300.000 Euro erforderlich. Die Studierenden brauchen jetzt schnelle und unkomplizierte Hilfe.“

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