Eine vierte Welle könne verhindert werden, wenn in allen Stadtteilen die Impfquote bis zum Herbst ausreichend hoch sei, findet der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Commerçon. Er warnt jedoch: In sozial benachteiligten Stadtteilen drohe das zu scheitern.

„Dort waren von Anfang an weniger Menschen priorisiert und gleichzeitig ist die Ansteckungsgefahr aufgrund von prekären Wohn- und Arbeitsverhältnissen und armutsbedingen gesundheitlichen Risikofaktoren höher“, sagt Commerçon. Deshalb habe die SPD „frühzeitig“ eine gesonderte Impfkampagne in sozial benachteiligten Stadtteilen vorgeschlagen, die bislang auch vor Ort gut angenommen worden sei.

„Wenn diese jetzt nicht weitergeführt wird, droht die Gefahr, dass die Impfquote bis zum Herbst nicht überall ausreichend hoch ist, um neue Hotspots zu verhindern. Deshalb muss die Impfkampagne jetzt dort verstärkt werden, wo bislang unterdurchschnittlich viel geimpft wurde. Es darf auf keinen Fall zu einer sozialen Spaltung beim Impfen kommen“, fordert der SPD-Fraktionsvorsitzende.

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