Christian Petry (SPD) Quelle: www.spd-saar.de

Immer mehr Menschen in Deutschland sind geimpft. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus stagniert auf niedrigem Niveau. Der saarländische SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Petry nimmt das zum Anlass, konkrete Pläne für eine stufenweise Öffnung aller Bereiche bis Ende Juni zu fordern.

Dabei solle unmittelbar mit der Gastronomie, den Hotels und Freizeiteinrichtungen wie etwa Schwimmbädern begonnen werden. Schließlich sei bei weiterem Impffortgang und dauerhaften Inzidenzen von unter 100  der ausgerufene Notstand zunehmend nicht mehr gegeben.

„Das bedeutet, dass die Menschen sukzessive ihre ihnen per Verfassung verbrieften, unverrückbaren Grundrechte zurückerlangen müssen. Das ist kein Geschenk, das steht ihnen zu“, sagt Petry. Dies geht insbesondere mit Freiheiten einher, was das Privatleben betrifft. Zum Beispiel, sich mit Freunden und  Verwandten treffen zu können. Bisher ist das noch stark reglementiert. Aber mit entsprechenden Impfnachweisen und Negativtests beziehungsweise ärztlich nachweisbar überstandenen Erkrankungen bin ich davon überzeugt, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern auferlegte Einschränkungen zügig abbauen müssen.“

Der Gastronomie, Hotellerie müssten jetzt planbare Perspektiven geboten werden. Viele seien längst an ihre Grenzen des finanziell Belastbaren gestoßen. „Mit der stetig steigenden Zahl derer, die geimpft worden sind, müssen die Geschäftsleute eine dauerhafte Lösung geboten bekommen, die nicht allein an den Inzidenzwert gekoppelt ist und so womöglich ein permanentes Hin und Her zwischen Öffnung und Schließung bedeutet“, fordert der Bundestagsabgeordnete. Das sei auch hinsichtlich des eingesetzten Personals  nicht länger machbar, wenn Planungssicherheit fehle. Das gelte für alle Gewerbetreibenden, sonst werde es ein Geschäftssterben geben, das unsere Innenstädte veröden lasse.

Gleichzeitig brauche es jetzt dauerhafte Regeln, um Freibäder zu öffnen. „Sonst beginnt die Saison, ohne dass die zumeist kommunalen Betreiber wissen, worauf sie sich einlassen. Gerade mit Blick auf jene, die nicht in Urlaub fahren können, muss es örtliche Alternativen wie eben diese Bäder geben. Zumal auch viele Vereine dringend Möglichkeiten brauchen, gerade im Jugendbereich ihr Engagement wieder aufnehmen zu können.“

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