Ins Gespräch kommen, zuhören, gemeinsam nach Lösungen suchen: Mit diesem Ziel hatte der Seniorenbeirat der Stadt Sankt Ingbert die ältere Bevölkerung zu einem ersten „Stammtisch“ geladen. Rund 30 Gäste folgten der Einladung am 19. August in den Veranstaltungsraum der Caritas – und das Interesse war so groß, dass daraus gleich eine feste Reihe wurde.
Hinter dem Treffen stand ein klares Anliegen: Der Beirat wollte direkt von den Sankt Ingberter Seniorinnen und Senioren erfahren, wo der Schuh drückt, welche Wünsche bestehen und welche Entwicklungen in der Stadt positiv wahrgenommen werden. Damit die Runde nicht bei trockener Theorie blieb, startete der Nachmittag um 15 Uhr zunächst gemütlich bei Kaffee und Kuchen – als Stärkung für die späteren Gespräche.
Die Teilnehmerzahl war bewusst gewählt. Sie passte einerseits zur Größe des Raumes, andererseits ließ sie genügend Spielraum für echte Gespräche, statt in einer anonymen Großveranstaltung unterzugehen. Wer teilnehmen wollte, hatte sich in den Wochen zuvor angemeldet.
Zum Auftakt stellte Hans Bur, Vorsitzender des Seniorenbeirates und zugleich Seniorenvertreter im Stadtparlament, die anwesenden Mitglieder des Gremiums vor. Er erläuterte, wie sich die Arbeit des Beirates gliedert: In vier Arbeitsgruppen kümmern sich die Mitglieder um die Themen Soziales, Kultur und Freizeit, Bauen und Verkehr sowie Digitales. Die jeweiligen Gruppenleiter gaben anschließend einen kurzen Einblick in ihre Schwerpunkte.
Ein praktischer Hinweis kam dabei nicht zu kurz: Sowohl beim Stadtbüro Sankt Ingbert als auch im Internet seien die Aufgaben des Seniorenbeirates gut dokumentiert. Dort finden Interessierte eine erste Orientierung, konkrete Ansprechpartner und Wege zur Kontaktaufnahme. Die Gäste beteiligten sich rege, stellten eigene Fragen und erhielten direkt Antworten. Wer ein persönliches Anliegen hatte, konnte sich im Anschluss in kleiner Runde mit den Mitarbeitern zusammensetzen.
Nach rund zwei Stunden lösten sich die Tischgemeinschaften nach und nach auf – nicht, ohne dem Beirat zuvor eine Reihe von Hinweisen und Wünschen mit auf den Weg gegeben zu haben. Genau dieses Echo hat das Gremium überzeugt: Der Stammtisch soll künftig alle zwei Monate stattfinden.
Die jeweiligen Termine werden über die städtischen Veröffentlichungen sowie die regelmäßig verschickten Zeitschriften und Informationen bekannt gegeben. Der Beirat lädt die Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich ein, mit Ideen, Fragen und persönlicher Teilnahme dabei zu sein – und so die Seniorenarbeit in Sankt Ingbert weiter zu stärken.



















