Nach der Kommunalwahl am 26. Mai wird sich der Kreistag des Saarpfalz-Kreises am  Mittwoch, dem 3. Juli, neu konstituieren. Von 117 826 Wahlberechtigten haben 79 234 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme abgegeben. Das Ergebnis folgte dabei dem Bundestrend, mit Verlusten von CDU (-6,9%) und SPD (-14,1%), sowie starken Zuwächsen bei den Grünen (+11,1%). 

Die CDU erreichte 30,6 Prozent der Wählerstimmen, die SPD 28 Prozent. Dahinter folgen DIE GRÜNEN mit 14 Prozent, die AfD mit 9,8 Prozent, DIE LINKE mit 5,8 Prozent, die FWG Saarpfalz-Kreis mit 4,5 Prozent und die FDP sowie die Familien-Partei mit jeweils 3,7 Prozent. 

Daraus ergibt sich, bei 33 Sitzen im neuen Kreistag, folgende vorläufige Sitzverteilung: CDU und SPD ziehen mit jeweils zehn Kandidatinnen und Kandidaten ein. Das sind für beide Fraktionen jeweils drei Sitze weniger als in der aktuellen Legislaturperiode. DIE GRÜNEN erhöhen von zwei auf fünf Sitze, die AfD von einem auf drei Sitze. DIE LINKE behauptet ihre zwei Sitze. Auch bei der Familien-Partei und der FWG Saarpfalz-Kreis gibt es bei der Sitzverteilung keine Änderung. Sie stellen jeweils eine Parteivertreterin/einen Parteivertreter im Kreistag. In der neuen Legislaturperiode wird die FDP wieder vertreten sein und zwar ebenfalls mit einem Sitz. 

„Mit einer Wahlbeteiligung von 67,2 Prozent im Saarpfalz-Kreis kann ich zufrieden sein. Es ist wichtig, dass unseren Bürgerinnen und Bürger den Themen in unserem Kreis Aufmerksamkeit schenken und die politische Mitbestimmung nutzen. Die abgegebenen Stimmen haben nach der vorläufigen Ermittlung zu einer neuen Sitzverteilung im Kreistag geführt. Diese wird Grundlage für eine noch differenziertere Betrachtung unserer Saarpfalzkreis-Themen sein, es wird also ein bisschen bunter. Davon lebt unsere Demokratie. Oberste Priorität hat die im Grundgesetz verankerte Einhaltung der rechtstaatlichen und demokratischen  Ordnung. 

Dieser muss bei allen Entscheidungen zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger Folge geleistet werden. Dafür setze ich mich auch in Zukunft ein. Bei den Direktwahlen bleiben im Saarpfalz-Kreis drei Stichwahlen abzuwarten. Weder in Bexbach noch in Gersheim waren die Ergebnisse in dieser Deutlichkeit zu erwarten. Als Landrat kann ich nur sagen, dass ein Wechsel an der Spitze einer Verwaltung sicher nicht nur für neue Herausforderungen sorgt, sondern auch Chancen mit sich bringt, die interkommunale Zusammenarbeit immer wieder mit Ideen zu gestalten. Ich freue mich auf den Dialog“, resümiert Landrat Dr. Theophil Gallo. 

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