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Am Donnerstag, dem 25. Februar, kam es gegen 17.45 Uhr in der Augustiner Straße in der Saarlouiser Innenstadt zu einem Brandgeschehen in einem Mehrparteienhaus. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten dort eine starke Rauchentwicklung fest. Bis auf eine Hausbewohnerin hatten bereits alle Bewohner das Anwesen selbstständig verlassen können.

Da aufgrund der Gesamtsituation von einer Gefahr für die noch vermisste Hausbewohnerin ausgegangen werden musste, begaben sich die Polizeibeamten zu deren Wohnung und suchten diese ab. In der stark verrauchten Wohnung konnte die 51-jährige Bewohnerin auf dem Boden liegend festgestellt und aus dem Anwesen verbracht werden.

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Nachdem die Kräfte der Feuerwehr Saarlouis vor Ort eingetroffen waren, begannen diese unverzüglich mit der Brandbekämpfung. Letztendlich wurden kleinere, brennende Gegenstände abgelöscht und die Wohnung gelüftet. Zu einem nennenswerten Sachschaden ist es durch den Brand bzw. die Löscharbeiten nicht gekommen.

Die gerettete, 51-jährige Bewohnerin erlitt durch das Brandgeschehen leichte Verletzungen. Sie wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus im Regionalverband Saarbrücken verbracht. Ein 28-jähriger Polizeibeamter, der bei Rettung der Saarlouiserin beteiligt war, musste mit Verdacht einer Rauchgasintoxikation ebenfalls zwecks weiterer medizinischer Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

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Die Ermittlungen hinsichtlich der genauen Brandursache wurden noch vor Ort durch die Tatorteinheit des Kriminaldiensts Saarlouis aufgenommen. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Insgesamt waren die Feuerwehr Saarlouis mit fünf Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt sowie die Polizei Saarlouis mit drei Funkstreifenwagen vor Ort im Einsatz.

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