Wenn vom 17. bis 20. Juni 2026 die Tore der Viva Technology in Paris öffnen, ist das Saarland mittendrin statt nur dabei. Auf Europas wichtigster Bühne für Startups, Innovation und Zukunftstechnologien präsentiert sich das Bundesland mit einem eigenen Gemeinschaftsauftritt – und das ausgerechnet im Jahr, in dem Deutschland offizielles Partnerland der Jubiläumsausgabe ist. Die VivaTech findet bereits zum zehnten Mal statt und hat sich längst als Drehscheibe für globale Tech-Trends etabliert.
Unter der Dachmarke „Saarland@VivaTech 2026“ bündelt das Land seine Kräfte und zeigt sich als international vernetzter Innovations- und KI-Standort. Mit dabei sind saarländische Startups aus den Bereichen Deep Tech und Künstlicher Intelligenz, die grenzüberschreitende Initiative SouthWestX sowie zwei Schwergewichte der europäischen Forschungslandschaft: das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das französische Forschungsinstitut INRIA. Beide Häuser stellen gemeinsame Spitzenforschungsprojekte vor.
Wirtschaftsminister Jürgen Barke wird die Messe am 17. Juni persönlich besuchen und sich vor Ort mit Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und der internationalen Gründerszene austauschen. Für ihn ist Paris weit mehr als eine Pflichtveranstaltung im Kalender. „Die VivaTech ist eine der wichtigsten Plattformen für Innovation, Technologietransfer und internationale Zusammenarbeit in Europa“, betont Barke. Das Saarland zeige dort, was den Standort auszeichne: „exzellente KI-Forschung, starke industrielle Kompetenz und ein wachsendes Ökosystem aus innovativen Unternehmen und Startups“.
Gerade in Zeiten tiefgreifender technologischer Veränderungen, so der Minister weiter, seien internationale Partnerschaften und grenzüberschreitende Zusammenarbeit entscheidende Erfolgsfaktoren für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts. Zu finden ist die saarländische Delegation im Rahmen von Germany@VivaTech in Halle 7.3 am Stand 3F29. Geboten wird dort ein dichtes Programm aus Fachpanels, Diskussionsrunden, Netzwerkformaten und der Vorstellung neuer Förder- und Forschungsinitiativen.
Ein Höhepunkt steht gleich zum Auftakt am 17. Juni auf der German Stage: der offizielle Start des deutsch-französischen Startup Leaders Programms von SouthWestX. Es richtet sich gezielt an wachstumsstarke junge Unternehmen aus beiden Ländern und soll die Innovationskooperation entlang der Achse Paris–Saarbrücken vertiefen. Im Anschluss diskutiert ein Expertenpanel unter dem Titel „Scaling Deep Tech Champions – The German-French Innovation Axis“ über die Frage, was europäische Technologieführer wirklich nach vorn bringt.
Ebenfalls am ersten Messetag rückt das Saarland im Panel „With Steel and AI: How Industrial Regions Reinvent Themselves“ in den Mittelpunkt. Hier geht es um den Spagat, den die Region wie kaum eine andere verkörpert: industrielle Tradition auf der einen, international beachtete KI-Forschung auf der anderen Seite. Beim Saarland-Apéro kommen schließlich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Partnerregionen zusammen, um konkrete Kooperationen anzubahnen. Weitere Details zum Messeauftritt gibt es direkt am Gemeinschaftsstand.





















