Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt die vom Ministerrat beschlossene Reform der Gymnasialen Oberstufe. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jürgen Renner:

„Die Hartnäckigkeit der SPD-Fraktion in der Koalition hat sich nunmehr ausgezahlt. Die Reform kann nun noch zum Schuljahr 2018/19 in Kraft treten. Sie bewirkt mehr Qualität beim Abitur, stärkt die Wahlfreiheit bei der Auswahl der Abiturfächer und ermöglicht eine bessere Schwerpunktbildung.

Die im Jahr 2007 vom damaligen Bildungsminister Jürgen Schreier (CDU) initiierte Begrenzung der Auswahl von verbindlichen Prüfungsfächern ging einher mit einer Schwächung der für ein Studium oder einen Beruf erforderlichen vertieften fachbezogenen Bildung in den natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern.

Dies wird jetzt geändert, indem die Anzahl der Kernfächer (Deutsch, Mathe, Fremdsprache) als verbindliche Prüfungsfächer von drei auf zwei reduziert wird. Bei den neuen Leistungsfächern werden auf erhöhtem Anforderungsniveau auch andere Fächer z. B. aus den naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächergruppen zugelassen. Wer auch zukünftig die drei Kernfächer belegen will, kann dies ebenfalls tun.

Mit der Reform werden zahlreiche Rückmeldungen von Schulleitungen, Fachkonferenzen, Eltern- und Schülervertretungen, aber auch von Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft aufgegriffen.“

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