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DIE LINKE im Saarländischen Landtag fordert erneut ein Wahlrecht ab 16 Jahren für Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen und mehr Mitspracherecht für Jugendliche etwa durch Jugendbeiräte in den Gemeinden. Der jugendpolitische Sprecher Ralf Georgi erklärt:

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein 17-Jähriger zwar einen Führerschein oder eine Ausbildung machen und Steuern und Sozialabgaben zahlen kann, aber nicht mitentscheiden darf, was mit diesen Steuergeldern passiert. Wer Politikverdrossenheit bekämpfen will, der darf nicht Interessierte abweisen und an alten Regeln festhalten. In Ländern wie Bremen funktioniert das Wahlrecht ab 16, warum also nicht hier? Es ist schön, dass diese Forderung inzwischen immer mehr Unterstützung findet. Aber wenn all die Parteien, die nun nach einem Wahlrecht ab 16 rufen, in ihrer Regierungszeit entsprechend gehandelt hätten, wären wir längst viel weiter.“
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