Der nun leicht modifizierte „Klassenfahrten-Erlass“ wird von den Freien Demokraten weiterhin abgelehnt. Der FDP-Landesvorsitzende Oliver Luksic bezeichnet diesen als „Misstrauenserlass“:

„Jetzt ist endgültig klar, was wir von Anfang an vermutet haben. Es geht bei diesem Klassenfahrten-Erlass der großen Koalition nicht um vermeintliche Gerechtigkeit, sondern nur darum Reisekosten für Lehrer zu sparen. Von einer Anpassung an die Schulwirklichkeit kann bei diesem Verbot für Klassenfahrten über 120 Euro nicht die Rede sein, zumal Kostensteigerungen nicht eingeplant sind.
Eine solche bürokratische Bevormundung von Schülern, Eltern und Lehrern fällt nur dieser Landesregierung ein, andere Bundesländer gehen nicht so weit bei den Vorschriften für Klassenfahrten. Man muss hier daher von einem Misstrauenserlass sprechen. Ob bei Klassenfahrten oder Leistungsnachweisen: diese schwarz-rote Landesregierung steht auch in der Bildungspolitik für bürokratische Überregulierung.
Die Freien Demokraten vertrauen Schülern und Lehrern und setzen in der Bildungspolitik auf Eigenverantwortung und Autonomie.“

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