DIE LINKE im Saarländischen Landtag fordert die Landesregierung erneut auf, die Kürzungen der Mittel für die Universität zurück zu nehmen und den baulichen Verfall der Uni aufzuhalten. Oskar Lafontaine erklärt:

„Eine Universität ist das Entwicklungszentrum des Saarlandes. Wer hier kürzt, der kürzt damit auch die Entwicklungschancen unseres Landes. Statt die Uni klein zu streichen sollte die Landesregierung lieber gezielt in neue Schwerpunkte investieren, etwa die Medizintechnik. Das Saarland liegt auch bei der Ingenieursausbildung deutlich zurück, obwohl unsere Industrie auf gut ausgebildete Ingenieure angewiesen ist. Dabei dürfen die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften nicht vernachlässigt werden. Nötig ist zudem ein tragfähiges Konzept für die räumliche Planung der Universität und der Hochschulen im Land. Die Ministerpräsidentin und Wissenschaftsministerin Kramp-Karrenbauer darf nicht länger tatenlos zusehen, wie die Uni verrottet und das Gründerzentrum aus allen Nähten platzt. Es ist bedauerlich, dass die CDU-geführten Landesregierungen mit Baupleiten über 60 Millionen in den Sand gesetzt haben, statt das Geld in die Hochschulen zu investieren.“

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