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Saarland | Neuer OECD-Bildungsbericht: Anke Rehlinger und Ulrich Commerçon sehen das Saarland auf richtigem Weg – Arbeitskammer warnt vor der Ausgrenzung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und Bildungsminister Ulrich Commerçon betrachten die Ergebnisse des neuen OECD-Bildungsberichts als Bestätigung für die Schwerpunktsetzung der saarländischen Landesregierung. So liegt die Beschäftigungsquote der 25- bis 34-Jährigen mit abgeschlossener betrieblicher Ausbildung mittlerweile fast genauso hoch wie die von Hochschulabsolventen.

Rehlinger: „Diese Zahlen untermauern, dass wir mit den Bemühungen des Wirtschaftsministeriums zur Stärkung der betrieblichen Ausbildung richtig liegen, denn eine abgeschlossene Berufsausbildung bietet neben einem sicheren Weg in Beschäftigung auch beachtliche Karrierechancen — insbesondere mit einem Meisterbrief, bei deren Erwerb wir unsere Fachkräfte seit diesem Jahr finanziell unterstützen.“

Commerçon: „Gemeinsames Ziel dieser Landesregierung ist es, die Übergänge im Bildungssystem von den Kindertageseinrichtungen bis zum Hochschul- bzw. berufsqualifizierenden Abschluss weiter zu verbessern und transparenter zu machen. Wir wollen junge Menschen individuell fördern und das lebenslange Lernen in seiner Bedeutung stärken. Die Zahl der jungen Menschen, die die Schule ohne Schulabschluss verlassen, wollen wir weiter reduzieren.

Wir arbeiten zudem weiter daran, dass das Saarland bei den Ausgaben pro Schüler bzw. Schülerin im bundesweiten Vergleich aufsteigt. Wir wollen den Anteil der Ausgaben für Bildung und Wissenschaft am Landeshaushalt weiterhin prozentual stärker steigern als den Gesamtetat insgesamt. Ferner werden wir die Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung weiter ausbauen, damit junge Menschen entsprechend ihrer individuellen Begabungen und Neigungen ihre berufliche Zukunft gestalten können.“

Trotz zahlreicher positiver Entwicklungen weist der OECD-Bericht auch auf bestehende Mängel hin. Dazu gehört die nach wie vor hohe Zahl von 13 Prozent der 15- bis 34-Jährigen in Deutschland, die keinen höheren Schul- oder Berufsabschluss besitzen und entsprechend schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. „Mit unseren Programmen ‚Ausbildung jetzt‘ und ‚Lückenlose Betreuung‘ haben wir vielen Schulabgängern den Übergang und das erfolgreiche Absolvieren einer Ausbildung ermöglicht, aber unser Ziel muss sein, keine Schülerin und keinen Schüler zurückzulassen, das ist unsere Vision Zero für den Bildungsbereich. Auch der im Bericht formulierten Herausforderung, Aus- und Weiterbildung gezielt an Geringqualifizierte heranzutragen, stellen wir uns im Saarland bereits seit einiger Zeit, unter anderem im Zukunftsbündnis Fachkräfte“, sagt Rehlinger.

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