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Das saarländische Innenministerium hat die aktuellen Zahlen zur Zuwanderung und zum Asyl für Februar 2026 vorgelegt. Die Übersicht beantwortet unter anderem, wie viele Flüchtlinge im vergangenen Monat ins Saarland gekommen sind, aus welchen Staaten die meisten Asylsuchenden stammen, wie viele Menschen in der Landesaufnahmestelle Lebach leben und wie viele Abschiebungen sowie freiwillige Ausreisen erfolgt sind. Die Daten werden jeweils zur Monatsmitte für den vorangegangenen Monat veröffentlicht und sollen einen kompakten Überblick über die Flüchtlingssituation im Saarland geben.

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Zum Stichtag 28. Februar 2026 waren in der Landesaufnahmestelle Lebach einschließlich der Kapazitätserweiterungen 725 Personen untergebracht. Im Februar wurden im Saarland 59 Asylbewerber aufgenommen, hinzu kamen 74 Flüchtlinge aus der Ukraine. Auf die Kommunen verteilt wurden 24 Asylbewerber und 75 Flüchtlinge aus der Ukraine.

Im selben Zeitraum gingen 57 Asylanträge ein, über insgesamt 260 Anträge wurde entschieden. Davon fielen 31 Entscheidungen positiv aus, 181 negativ; die Differenz ergibt sich aus sonstigen Verfahrenserledigungen.

Wichtigstes Herkunftsland der Asylsuchenden im Saarland war Syrien. Zudem wurden 17 Personen abgeschoben. Über das Programm REAG/GARP wurden 38 freiwillige Ausreisen gefördert, weitere 13 Personen reisten auf sonstigem Weg freiwillig aus. Ein Abgleich mit früheren Monatslisten ist wegen möglicher nachträglicher Änderungen nicht möglich.

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