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Auch im Saarland haben wir Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Diese Entwicklung ist vor allem der derzeitigen Finanzierbarkeit von baulichen Maßnahmen zur Schaffung und Modernisierung von vorhandenem Wohnraum geschuldet. Stetig verschärfte Standards wie etwa Energieeinsparungen verteuern solche Projekte. Förderinstrumente im Saarland waren bisher nur auf Zinszuschüsse ausgelegt und nicht als echte Tilgung gelaufen, was ein großes Hemmnis darstellte. Darauf hat der Verband der Wohnungswirtschaft hingewiesen.

„Gutes Wohnen im Saarland ist ein wichtiges Ziel sozialdemokratischer Politik. Um eine Widerbelebung des Wohnungsneubaus und eine Verbesserung der Wohnungsbauförderung zu erreichen, haben die Koalitionsfraktionen einen Antrag ins nächste Plenum eingebracht, der eine klare sozialdemokratische Handschrift trägt“, erklärt die Sprecherin für Städte- und Wohnungsbaupolitik der SPD-Landtagsfraktion Gisela Kolb. „Eine Antwort auf die derzeitige Situation ist ein „Bündnis für Wohnen und Bauen“ im Saarland, das alle Akteure im Wohnungsbau an einen Tisch bringt. Unter Beteiligung der Verbände der Bau- und Wohnungswirtschaft, den Mietervereinen, den Kammern, Kommunen und dem Land sollen konkrete Maßnahmen und Zielsetzungen für aktive und sozialverträgliche Weiterentwicklungen des saarländischen Wohnungsmarktes erarbeitet werden. Das Bündnis soll der Frage nachgehen, wie gute und bezahlbare Wohnraumversorgung im Saarland dauerhaft sichergestellt und an die unterschiedlichen Anforderungen der Menschen und Generationen angepasst wird. Es gilt, die verschiedenen Kompetenzen der Akteure abzurufen und sinnvoll zu nutzen. Ich bin überzeugt, alle Akteure haben ein Interesse daran, dass das Wohnen im Saarland auch für Menschen mit mittlerem und unterem Einkommen bezahlbar bleibt.“
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