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Anlässlich der Debatte um Verantwortlichkeiten und Konsequenzen in der Affäre „Kappelt“ und der Aussage von SPD-Kreischefin Anke Rehlinger, die Aufarbeitung des Themas vertagen zu wollen, erklärt Dagmar Ensch-Engel, stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Saarländischen Landtag und Kreisvorsitzende der LINKEN Merzig-Wadern:

„Die SPD in Mettlach und im Kreis ist es den Bürgerinnen und Bürgern schuldig, die Affäre um die Anmietung des ehemaligen Gasthauses „Auf Kappelt“ lückenlos und zeitnah aufzuarbeiten. Laut der Aussage von Anke Rehlinger soll die SPD aber wieder ‚zur Sachpolitik zum Wohle der Bevölkerung‘ zurückkehren und vor der Bürgermeisterwahl in Mettlach Geschlossenheit demonstrieren.“ Dass SPD-Gemeinderatsmitglied Rausch und das Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Merzig-Wadern, Stritter, nicht bereit seien, Konsequenzen zu ziehen, sei für DIE LINKE zudem ein negatives Signal.

Ensch-Engel weiter: „Es ist der Öffentlichkeit nicht zu vermitteln, dass nunmehr zum Tagesgeschäft zurückgekehrt werden soll, ohne dass die betroffenen Personen Verantwortung für ihr Handeln übernommen haben und die leidige Angelegenheit abschließend geklärt ist.“ Aus Sicht von Ensch-Engel sei es Aufgabe von Rehlinger, endlich reinen Tisch zu machen. Außerdem werde einem künftigen Bürgermeister-Kandidaten mit der Einforderung eines Konzepts zur Krisenbewältigung hier lediglich einen Bärendienst erwiesen. „Das Vertrauen in die handelnden Personen, aber auch in die Politik insgesamt, ist hier nachhaltig zerstört worden. Deshalb ist mein Appell an Anke Rehlinger: Aufklärung statt Vertuschung“, so Ensch-Engel abschließend.

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