Oberbürgermeister Ulli Meyer (li.) und Mike White (re.) besprechen den Aufbau an der Mustereinrichtung mit Timo Scheftlein (mi.) vom städtischen Betriebshof - Bild: Florian Jung
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Die Rohrbachhalle, die kurzfristig als Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge hergerichtet wurde, wird aktuell für eine längerfristige Belegung umgebaut und hergerichtet.

Die Feldbetten werden durch stabile Stockbetten ersetzt. Seit Anfang der Woche  arbeiten Messebauer und Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs in der Halle. In drei Bereichen werden 20 Familienkabinen und 8 Paarkabinen eingebaut. In diesen abgetrennten Bereichen bauen Mitarbeiter des Bauhofs Stockbetten für bis zu 6 Personen, Spinde sowie Tische und Stühle auf. Insgesamt können somit 136 Personen aufgenommen werden. Im Eingangsbereich der Halle wurde ein Büroraum für das Verwaltungspersonal eingerichtet. In den kommenden Tagen folgen im Außenbereich Container zum Duschen und Wäsche waschen sowie für die medizinische Versorgung.

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Oberbürgermeister Ulli Meyer und Mike White, verantwortlich für das Flüchtlingsmanagement, stimmten vor Ort das weitere Vorgehen ab und koordinierten den Umbau.

St. Ingbert beherbergt zurzeit 130 geflüchtete Personen aus der Ukraine, die überwiegend in privaten Wohnungen Zuflucht gefunden haben. Ca. 30 Personen wohnen in städtischen Gemeinschaftsunterkünften. Die Stadtverwaltung richtet parallel mehrere Gebäude im Stadtgebiet für weitere Aufnahmen her. Wie viele Personen nach St. Ingbert kommen, ist unbekannt. Die Flüchtlinge kommen überwiegend auf privatem Wege in die Stadt. Zuweisungen durch den Saarpfalz-Kreis sind im niederen einstelligen Bereich. Die Lage ist dynamisch, sodass eine genaue Planung schwierig ist.

Für alle Vereine, die die Rohrbachhalle als Trainings- und Spielmöglichkeit nutzen, konnte die Stadtverwaltung Ausweichmöglichkeiten organisieren und bereitstellen.

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