Nach dem Pokaltriumph gegen den 1. FC Saarbrücken wartet auf den FC 08 Homburg wieder der graue Liga-Alltag. Am Samstag um 14 Uhr tritt man beim VfR Aalen, der knietief im Abstiegssumpf steckt. Für Verteidiger Tim Stegerer ist das Spiel in erster Linie „Willenssache“.

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Das Saar-Derby zwischen Homburg und Saarbrücken war wie meist ein echtes Spektakel. Tausende Zuschauer auf den Rängen des Waldstadions, tolle Tore und Spannung bis zum Schluss – das Pokal-Viertelfinale kann durchaus als Fußballfest bezeichnet werden. Mit dem glücklicheren Ende für die Grün-Weißen, die nach einem verdienten 2:1-Erfolg im Halbfinale stehen. „Man hat glaube ich gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten und von der ersten Minute an heiß waren“, blickt Abwehrmann Tim Stegerer zurück auf die Partie gegen den Erzrivalen.

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Doch nur wenige Tage später wartet nun gewissermaßen das Kontrastprogramm auf die Homburger. Denn dann ist man mehrere hundert Kilometer entfernt im Schwäbischen zu Gast. Derby-Atmosphäre wird dort eher nicht aufkommen und auch sportlich ist die Partie für den FCH nicht mehr von entscheidender Bedeutung. Derzeit steht man auf Rang 6, nach vorne hinten und hinten geht im Grunde nichts mehr. Nicht zuletzt deshalb dürfte Stegerer auch auf die mentale Komponente hinweisen. „Ich denke nicht, dass es eine Kraftsache wird, sondern eher eine Willenssache.“

Diesen Willen dürfte die Hausherren auf jeden Fall mitbringen, denn für sie geht es ums Ganze. Aalen liegt nämlich auf Platz 13, nur drei Punkte trennen die Schwaben von der Abstiegszone. „Es wird ein schweres Spiel, weil Aalen noch um den Klassenverbleib kämpft und jeden Punkt braucht“, sagt FCH-Trainer Timo Wenzel. Nicht nur Punkte, auch Erfolgserlebnisse braucht man beim ehemaligen Zweitligisten. Denn Aalen hat bereits sein 9 Partien keinen Sieg mehr eingefahren. Ganz anders die Grün-Weißen, die nun wettbewerbsübergreifend bereits seit 6 Spielen ungeschlagen sind.

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Entscheidenden Anteil daran hatte im Pokalspiel nicht zuletzt David Salfeld. Musste der frühere Stammkeeper in den letzten Wochen und Monaten auf der Bank Platz nehmen, so durfte er gegen den FCS auflaufen und rettete mit mehreren Paraden den Sieg. Ob Salfeld auch gegen Aalen im Kasten stehen wird, möchte Wenzel jedoch noch nicht verraten. Das werden im Trainerteam noch besprochen, so der Übungsleiter. „Aber er hat auf jeden Fall ein sehr gutes Spiel gemacht.“ Das gilt natürlich auch für die restliche Mannschaft. Die ist nun jedoch gefragt, die Leistung zu bestätigen. Zumindest an möglichen Verletzten dürfte das nicht scheitern: Trotz eines intensiven Pokalfights sind keine angeschlagenen Spieler zu den Langzeitverletzten hinzugekommen.

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