Pfarrer Alexander Klein und Ortsvorsteherin Dunja Sauer danken dem Jubilar Werner Lampel. — Foto: Dorothee Dressler

Vier Jahrzehnte im Dienst der Gemeinde – das ist eine Lebensleistung, die in der Pfarrei Herz Jesu in Oberwürzbach mit einem festlichen Gottesdienst gewürdigt wurde. Im Mittelpunkt stand Diakon Werner Lampel, der am 22. Juni 1986 seine Weihe empfangen hatte und seither aus dem kirchlichen Leben des Ortes nicht mehr wegzudenken ist.

Pfarrer Alexander Klein fand bei der Feier herzliche Worte für den Jubilar. Er hob hervor, mit welcher Hingabe Lampel über die Jahrzehnte hinweg seine Aufgaben erfüllt habe – getragen von einem tiefen christlichen Glauben und stets bereit, dem Pastoralteam eine verlässliche Stütze zu sein. Sein Engagement habe die Gemeinde geprägt und vielen Menschen Halt gegeben.

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In seinen Dank schloss der Pfarrer auch Sonja Lampel ein. Die Ehefrau des Diakons habe ihren Mann auf seinem Weg über all die Jahre wohlwollend begleitet und damit erst ermöglicht, dass er sich so umfassend für die Gemeinde einbringen konnte. Auch wenn Werner Lampel offiziell seit 2019 im Ruhestand ist, lässt es sich der Diakon nicht nehmen, weiterhin tatkräftig mitzuhelfen, wo er gebraucht wird.

Die Anteilnahme im Festgottesdienst zeigte, welch festen Platz der Jubilar in Oberwürzbach einnimmt. Zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger waren gekommen, um gemeinsam mit Pfarrer Klein, Pfarrer Koch und dem Diakon dieses besondere Jubiläum zu begehen. Die Atmosphäre war geprägt von Dankbarkeit und persönlicher Verbundenheit.

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Nach dem Gottesdienst setzten die Gäste die Feier in der renovierten Unterkirche fort. Dort ergriff Ortsvorstehern Dunja Sauer das Wort und würdigte den langjährigen Einsatz des Diakons. Lampel sei den Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen zur Seite gestanden – bei Taufen, Hochzeiten und freudigen Festen ebenso wie in Stunden der Sorge, der Krankheit und des Abschieds. Gerade diese Nähe in schweren Momenten habe Vertrauen geschaffen.

Auch Christiane Morlo, Vorsitzende des Gemeindeausschusses, sprach dem Jubilar ihren Dank aus. Sie hob die vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Pfarrgemeinde hervor und betonte, wie wertvoll Lampels Wirken für das Miteinander vor Ort gewesen sei. Bei Umtrunk und Imbiss klang ein Nachmittag aus, der weniger einer offiziellen Ehrung glich als vielmehr einem Familienfest – passend zu einem Diakon, der seine Gemeinde über vierzig Jahre lang wie eine große Familie begleitet hat.

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