Blick nach Niederbexbach - Foto: Rosemarie Kappler
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Auf den 14. März freut sich Niederbexbachs Ortsvorsteher Arnulf Fricker (SPD) derzeit mächtig vor. Denn an diesem Montag wird es um 18 Uhr in der Bliestalhalle einen ersten Informationsabend für die Bürgerschaft geben. Das Thema ist kein geringeres als die Zukunft des südlichsten Stadtteiles.

Bürgermeister Christian Prech (CDU) und Mitarbeiter des Bereiches Stadtentwicklung wollen dann Möglichkeiten aufzeigen, wie mit Hilfe öffentlicher Fördermöglichkeiten Niederbexbach einen Entwicklungsschub bekommen und sich zukunftsfähig machen kann. Ausschlaggebend hierfür sind die Ideen, Wünsche und Vorstellungen aus der Bevölkerung. Diese werden dann bei der Ausarbeitung eines Dorfentwicklungsplanes mit berücksichtigt. Wie bereits in Höchen und in Kleinottweiler bewährt ist die Mitarbeit möglichst vieler Bürger das A und O und Schlüssel für ein gelingendes Konzept. Insofern hofft Fricker auf eine möglichst große Resonanz.

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Bereits im Februar 2019 hatte der Ortsrat Niederbexbach den Wunsch nach einem Dorfentwicklungskonzpt an die Stadtverwaltung herangetragen. Aufgrund personeller Engpässe musste die Verwaltung ein Planungsbüro beauftragen. Mit Beschluss des Stadtrates erhielt im August 2020 das Planungsbüro Kern den entsprechenden Auftrag. Erste Überlegungen werden beim Bürgergespräch vorgestellt. Informationen, etwa zur Geschichte und vorhandenen Struktur des Ortsteiles, hat Ortsvorsteher Fricker dazu eingereicht. Auch erste Ideen aus Sicht der Ortspolitik hat er bereits formuliert und vorgetragen. Wichtig ist ihm, dass die Bliestalhalle saniert wird und einen Anbau bekommt, der von vielen Teilen der Bürgerschaft als Gesellschaftsraum genutzt werden soll.

Wichtig sind ihm auch die Themen Bebauung und punktuelle Verkehrsverbesserungsmaßnahmen. Aber: „Ich will ja nicht, dass das alles von mir kommt. Deshalb ist es ja so wichtig, dass möglichst viele Bürger an dem Informationsabend teilnehmen.“ Dort geht es um die Vorstellung des Ist-Zustandes und das Sammeln von Ideen und Meinungen darüber, wie die Zukunft von Niederbexbach aussehen könnte und wo die Bürger selbst ihren Ort verändern können. Das Ganze soll aus der Mitte heraus kommen, damit die in einem Dorfentwicklungsplan formulierte Strategie von möglichst vielen Menschen mitgetragen und akzeptiert wird.

Fricker setzt große Hoffnungen darauf, dass sich nach dem Informationsabend Arbeitsgemeinschaften bilden und sich mit Ideenschwerpunkten befassen. „Auch die kleinste Idee kann Großes bewirken“, ist er überzeugt. „Gemeinsam und in Abstimmung mit der Stadt wollen wir Niederbexbach zukunftsfähig machen“, sagt er und gibt schon jetzt das Startsignal: „Es geht jetzt los mit dem Dorfentwicklungsplan.“

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