v. l. n. r.: Bauamtsleiter Frank Missy, Oberbürgermeister Michael Forster, Bürgermeister Manfred Rippel, SeH-Werkleiter Martin Orschekowski, Heike Weber (Geschäftsführerin der Drei Tannen Haus GmbH) und EVS-Geschäftsführer Holger Schmitt beim Richtfest. Foto: Julie Jager

Nur vier Monate nach dem Spatenstich wurde an der Kläranlage in Homburg das Richtfest für das neue Betriebsgebäude des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Homburg (SeH) gefeiert. Oberbürgermeister Michael Forster begrüßte gemeinsam mit Werkleiter Martin Orschekowski und Bauamtsleiter Frank Missy zahlreiche Gäste, darunter Bürgermeister Manfred Rippel, Mitglieder des Stadtrats, EVS-Geschäftsführer Holger Schmitt sowie Vertreter der beteiligten Planungsbüros und Bauunternehmen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SeH waren beim Festakt vertreten.

Forster zeigte sich erfreut über den schnellen Baufortschritt: „Dass wir heute bereits Richtfest feiern können, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass unsere Planungen aufgehen – im Zeitplan und in der Umsetzung. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.“ Der Oberbürgermeister betonte die nachhaltige Bauweise mit Holz als Hauptmaterial, ökologischer Dämmung aus Zellulose und Holzfasern sowie Lehmputz im Altbau. „Die Verbindung von Alt und Neu ist hier nicht nur architektonisch gelungen, sondern auch ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit.“

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Besonderes Lob richtete Forster an die Drei Tannen Haus GmbH aus Rehlingen-Siersburg, die auf Holzbauten spezialisiert ist. „Die bisherigen Leistungen sind bemerkenswert. Das Team hat die Grundlage dafür gelegt, dass wir im Zeitplan sind und dieses besondere Vorhaben Schritt für Schritt Realität wird.“ Darüber hinaus hob er die Beteiligung zahlreicher Homburger Betriebe hervor: „Damit stärken wir nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern setzen auch auf die Zuverlässigkeit und Handwerkskunst unserer Betriebe – und genau das spürt man auf dieser Baustelle.“

Blick auf das neue Betriebsgebäude der Stadtentwässerung.
Foto: Julie Jager

Das neue Gebäude soll rund 600 Quadratmeter umfassen und künftig moderne Büro- und Laborflächen, Sozialbereiche sowie einen sogenannten Schwarz-Weiß-Bereich für die Mitarbeitenden im Kanalbetrieb bieten. Auch ein Mutter-Kind-Arbeitsplatz ist eingeplant. Damit verbindet das Projekt Funktionalität mit einem zukunftsorientierten Anspruch an Arbeitsbedingungen.

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Werkleiter Martin Orschekowski erläuterte beim Rundgang durch die Räumlichkeiten: „Wir haben das Gebäude so geplant, dass es nicht nur funktional, sondern auch zukunftsorientiert ist. Mit einer modernen Raumaufteilung im Sinne von Teamarbeit schaffen wir Co-Working-Bereiche, die die Zusammenarbeit in Projektgruppen erleichtern und dem Zeitgeist von heute gerecht werden.“

Auch Oberbürgermeister Forster unterstrich den Vorbildcharakter des Projekts: „Dieses Gebäude ist eine Blaupause für weitere Projekte in Homburg – sowohl in Bezug auf die nachhaltige Bauweise als auch auf die funktionale Ausschreibung, die wir hier erstmals angewendet haben.“ Damit, so Forster, habe Homburg ein zukunftsweisendes Beispiel für kommunales Bauen geschaffen.

Den feierlichen Höhepunkt bildete der Richtspruch von Zimmermann Michael Schramm. Mit traditionellen Worten und dem Klang des Hammers leitete er die nächste Bauphase ein und gab dem Projekt den symbolischen Segen.

Werkleiter Martin Orschekowski führte die Gäste durch den Neubau und erläuterte die geplanten Räume und Arbeitsbereiche.
Foto: Julie Jager