Bürgermeister Michael Forster - Foto: Stephan Bonaventura
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Die neuerliche massive Kritik an der Stadtverwaltung wegen deren Umgang mit dem Fischesterben im Erbach, die der Stadtverband der Grünen in Form einer den Medien überlassenen Stellungnahme übt, lässt Bürgermeister Michael Forster unbeeindruckt. „Man merkt allmählich, dass wir einen Kommunalwahlkampf ins Haus stehen haben“, sagt Forster.

Drei Tage, nachdem der Homburger Verwaltungschef die zeitnahen Erkenntnisse des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) zu diesem Ereignis, das in der Form laut LUA auch an anderen Orten in Deutschland auftritt, aus Sicht der Stadt bewertet hatte, sieht Forster in der „fragilen Argumentation“ der Grünen „noch immer nur Mutmaßungen und Spekulationen“. Bislang sei es den Grünen noch nicht gelungen, für ihre Darlegungen belastbare Fakten ins Feld zu führen.

Forster verwahrt sich insbesondere gegen den erneuten Vorwurf angeblicher Versäumnisse der Stadt und ihrer Beschäftigten. „Ich kann nur betonen, dass wir, also unsere jeweiligen Fachabteilungen, aktuell und auch in der Vergangenheit mit den entsprechenden Fachleuten des LUA in Verbindung stehen und gestanden haben. Da wurde keinerlei Kritik an der Arbeit der Stadt Homburg verlautbart. Mir sind seitens des LUA auch keinerlei Einlassungen bekannt, die die Argumentation der Grünen uneingeschränkt stützen“, sagt Forster.

Dem unmittelbar nach dem Fischesterben von der „Linken“-Stadtratsfraktion geäußerten Wunsch nach einer zeitnahen Sondersitzung des Bau- und Umweltausschusses wird die Verwaltung selbstverständlich nachkommen. „Direkt nachdem ich von diesem Ansinnen Kenntnis erlangt hatte, habe ich das Hauptamt beauftragt, einen entsprechenden Termin für diese Sitzung abzustimmen“, sagt Forster. Eine solche Sitzung sei im Übrigen auch in seinem grundsätzlichen Interesse, weil diese die Chance bieten kann, „wirkliche Fachleute zu Wort kommen zu lassen“.

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