Oberarzt Dr. Werner Armbruster vom UKS Foto: Schumacher
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Die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte hat einen neuen Landesvorsitzenden für das Saarland: Oberarzt Dr. Werner Armbruster vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg übernimmt das Amt. Die Wahl fand Mitte März 2026 im Rahmen der 40. Notfallmedizinischen Jahrestagung in Baden-Baden statt, bei der neben dem Fachprogramm auch die turnusmäßige Mitgliederversammlung mit Neuwahlen auf der Tagesordnung stand.

Armbruster bringt umfassende Erfahrung in der Notfallmedizin mit. An der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des UKS leitet er den Bereich Notfallmedizin und verantwortet als Ärztlicher Leiter den Notarztstandort Homburg. Er tritt die Nachfolge von Dr. Stephan Harter an, der das Klinikum Saarbrücken verlassen hat und nach Luxemburg gewechselt ist.

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Neben dem Vorsitz wurde auch die Position des Regionalbeauftragten für das Saarland neu besetzt. Dieses Amt übernimmt Dr. Johannes Zimmer vom Klinikum Saarbrücken. In ihren bisherigen Funktionen als Kassenprüfer bestätigt wurden Dr. Albrecht Henn-Beilharz aus Stuttgart sowie Sanitätsrat Dr. Thomas Schlechtriemen, der als Ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung des Saarlandes tätig ist.

Die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte, kurz agswn, vertritt die Interessen von Notärztinnen und Notärzten in drei Bundesländern: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Seit ihrer Gründung im Juli 1983 ist die Organisation auf mittlerweile über 2.000 Mitglieder angewachsen. Gemeinsam mit den Arbeitsgemeinschaften anderer Bundesländer bildet sie die BAND e.V., die Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands, und verschafft der Notfallmedizin damit auch auf Bundesebene eine starke Stimme.

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Mit der Wahl Armbrusters rückt ein Mediziner an die saarländische Spitze der agswn, der die Herausforderungen des Rettungsdienstes aus dem täglichen Einsatz kennt. Die Besetzung der Schlüsselpositionen mit Fachleuten aus Homburg und Saarbrücken sichert zugleich eine breite regionale Verankerung innerhalb des Bundeslandes. Die nächste Jahrestagung dürfte zeigen, welche Impulse die neue Führung für die notärztliche Versorgung im Südwesten setzen wird.

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