Am vergangenen Wochenende hatten sich unter anderem die saarländischen CDU- Bundestagsabgeordneten Nadine Schön und Markus Uhl mit einem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer gewandt und auf die infolge der Grenzübergangsschließungen schwierige Situation im deutsch-französischen Grenzgebiet hingewiesen.

Dazu erklären Nadine Schön MdB, stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Markus Uhl MdB, Mitglied in der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung:

„Zwischen dem Saarland und Frankreich sind derzeit nur noch fünf Grenzübergänge – davon zwei an der Goldenen Bremm – geöffnet. Dies führt dazu, dass der Personenkreis, dessen Mobilität ausdrücklich gewährleistet werden soll, unverhältnismäßig stark getroffen wird. Grenzpendler, die im medizinischen Bereich oder in saarländischen Unternehmen arbeiten, aber auch der freie Warenverkehr sind von existenzieller Bedeutung für unser Land. Die Pendler sind nun gezwungen, teilweise Umwege bis zu 60km und Wartezeiten an den geöffneten und kontrollierten Übergängen in Kauf zu nehmen. Klar ist, dass oberstes Ziel die Eindämmung der Covid-19-Pandemie sein muss. Wir benötigen für die bei uns unverzichtbaren Arbeitskräfte aus Frankreich zusätzlich praktikable Regelungen. Auf Grenzabschnitten von bis zu 50 km gibt es keine geöffneten Grenzübergänge mehr.

Daher begrüßen wir die von Bundesinnenminister Horst Seehofer heute getroffene Entscheidung, den Grenzübergang zwischen Großrosseln und Petite-Rosselle in der Zeit von 5 bis 21 Uhr wieder zu öffnen, ausdrücklich und sind sehr dankbar dafür. Dies ist ein wichtiger erster Schritt für die Grenzpendler und ein gutes Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft in einer für unsere beiden Länder schwierigen Zeit.“

2 KOMMENTARE

  1. Hallo sind die gränzen wieder geöffnet für alle Bürger oder
    Die nur beruflich unterwegs sind .bitte antworten sie mir
    Mit freundlichen Grüßen
    Tahiri Princeze

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