Bild: Stephan Bonaventura

Knapp 10.000 Kilometer von hier liegt ein Land, dessen Kulinarik auf der ganzen Welt geschätzt, geliebt und gefeiert wird. In den landestypischen Speisen von Mexiko finden sich außerdem Komponenten aus der spanischen, kolumbianischen oder auch indigenen Küche. Sie ist bunt, vielseitig, würzig und strahlt eine enorme Sympathie aus. Und all das kann man jetzt in Homburg genießen, im neuen mexikanischen Restaurant „Tres M“ in der Homburger Altstadt.

Es gibt Menschen, die haben das Restaurant-Gen im Blut und zu diesen gehören eindeutig Matthias Bajinski und Meike Anton. Spätestens seit der Eröffung eines mexikanisch angehauchten Foodtrucks im letzten Jahr, haben sie ihr Stammpublikum gefunden. Doch der Anfang war nicht einfach. Nach einigen Monaten mit dem „Bauchgefühl Foodtruck“, welcher sehr gut ankam, wurden die Limitierungen immer größer. Die Abhängigkeiten von Standpunkt, Corona-Regeln oder auch dem Wetter ließen die Betreiber umdenken. Sie machten sich Gedanken über etwas Neues, etwas mit mehr Substanz. Eine Örtlichkeit, die für die Ewigkeit wäre und ihnen eine neue Heimat bieten würde.

Matthias Bajinski und Meike Anton in ihrem mexikanischen Restaurant „Tres M “ – Bild: Stephan Bonaventura

Doch noch bevor diese neue Heimat anvisiert werden konnte, kam ihnen der Zufall zugute. Im Gespräch mit einem ansässigen Hotel-Restaurant, bekamen sie das Angebot eine ganze Hotelbar zu erwerben. Gesagt, getan. Und genau diese einstige Hotelbar, ist nach wochenlanger Arbeit nun der Kern des neuen Restaurants. Nach intensiver Suche und vielen fruchtenden Gesprächen, fanden Bajinski und Anton nämlich die neue Location direkt am Homburger Marktplatz, in bester kulinarischer Gesellschaft sozusagen.

Bild: Stephan Bonaventura

Wer das „Tres M“ betritt, landet direkt in der mexikanischen Komfortzone und Wohlfühloase. Es ist ein bisschen wie im Urlaub, das Ambiente glänzt nur so von liebevoll gestalteten Details. Matthias Bajinski kocht bereits seit über 30 Jahren, auch professionell in Restaurants, und bringt nicht nur auf diesem Gebiet viel Erfahrung mit. Für die beiden Besitzer war klar: Sie wollten etwas machen, das ihnen dauerhaft Spaß macht. „Etwas mit Herz“, sagt Meike Anton. Was mit einer Idee und einem Foodtruck begann, wandelte sich in kürzester Zeit in die Erfüllung eines Traums. „Wir wollten das Bauchgefühl-Konzept, alles selbst machen und ohne Zusatzstoffe, beibehalten und die Karte in Richtung Restaurant ausbauen“, so Bajinski. Dabei stand ganz klar die Orientierung an der mexikanischen Küche im Vordergrund. „Bei uns gibt es keine Texmex-Mainstreamprodukte. Wir möchten wirklich authentisch sein, in unserem Salsa sind eben wirklich verschiedene Chilisorten, es ist selbst gemacht, nicht einfach aus der Dose, darauf legen wir großen Wert“, ergänzt er bei unserem Besuch.

Gerade die geschmackliche Eigenständigkeit zeichnet das „Tres M“ aus. Gewürze spielen hier eine besondere Rolle und damit auch die hauseigene Marke „Witchhouse Spice`s“. Anton hat bereits seit langer Zeit einen Faible für Gewürze und begann damit Gewürzmischungen selbst zu mischen. Sei es ein eigenes Bärlauchsalz, ein Schoko-Chili-Salz oder auch Fajita- oder BBQ-Gewürze. Aus der Leidenschaft wurde eine eigene Marke, die sie bereits zu Foodtruck-Zeiten in die Gerichte einfließen ließen und die jetzt aktiv Einfluß auf die neue mexikanische Karte nehmen. Manche der Gewürzmischungen können dann auch im Restaurant von Kunden gekauft werden und auch Kooperationen mit Händlern vor Ort sind geplant.

Mexikanische Spezialitäten warten auf die Besucher im „Tres M“ – Bild: Stephan Bonaventura

Die Karte des „Tres M“ ist übersichtlich und gliedert sich in einzelne Gruppen. Da findet man Fajitas, Enchiladas, Burritos, Tacos aber auch eine mexikanisch angehauchte regionale Küche und verschiedene landestypische Vorspeisen. Innerhalb der Gruppen hat man dann die Möglichkeit zwischen der vegetarischen, Hühnchen- und Rindvariante zu wählen. Zusätzlich gibt es auch monatlich wechselnde Gerichte und seit einigen Tagen auch ein täglich neues Mittagsmenü, erzählt uns Matthias Bajinski. „Wir bieten hier nichts Frittiertes an, es gibt keine TK-Produkte, das entspricht eben einfach nicht unserer Philosophie. Hier ist alles frisch und umweltbewußt zubereitet.“

20 Sitzplätze hat das „Tres M“. Absichtlich wolte man eine übersichtliche Örtlichkeit, die zu zweit gut zu managen ist. Speisen zum Mitholen werden momentan nicht angeboten. Das Interesse ist groß, die ersten Kritiken von Besuchern sprechen Bände. Alle sind mehr als zufrieden und empfehlen es weiter. Genau das war ihr Ziel, die Menschen zu begeistern, mit traditionell mexikanischer Küche.

Matthias Bajinski und Meike Anton ist es gelungen mit ihrem mexikanischen Restaurant in Homburg eine Lücke zu füllen und sich außerdem einen gemeinsam, langersehnten Wunsch zu erfüllen. Hohe Qualität zu moderaten Preisen in einer wunderschönen Umgebung. Das Interieur und Design spricht nur eine Sprache: Mexikanisch. Auch das ein oder andere Event sind gedanklich in Planung, aber alles zu seiner Zeit. Auch bekommen sie schon jetzt Anfragen für kleine Hochzeitsgesellschaften, Firmenfeiern oder Geburtstage. Das „Tres M“ wird sicher noch viele Geschichten erzählen können und Besucher in die Homburger Altstadt locken. Der Anfang ist jedenfalls gemacht.

Ach ja und wer das Puzzle nach der Frage „Wieso eigentlich „Tres M“?“ noch nicht zusammengesetzt hat, hier die Antwort: Matthias, Meike, Mexiko. Wir sagen „Salud y buen provecho“.

Bild: Stephan Bonaventura

Öffnungszeiten:

Montag
Geschlossen
Dienstag
11:30 – 14:00
17:30 – 22:00
Mittwoch
11:30 – 14:00
17:30 – 22:00
Donnerstag
11:30 – 14:00
17:30 – 22:00
Freitag
11:30 – 14:00
17:30 – 22:00
Samstag
17:00 – 22:00
Sonntag
11:30 – 14:00

Kontakt:

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