Um Bürgern aus Homburg, die nur kleine Mengen Grüngut entsorgen müssen, eine unbürokratische Abgabemöglichkeit zu bieten, können diese gegen eine kleine Gebühr ihr Grüngut beim Wertstoffzentrum am Zunderbaum abgeben.

Für diese Form der Abgabe wird keine Grüngutkarte, die für 25 Euro bei der Stadt erworben werden kann, benötigt. Daher wird dieses Angebot auch gerne angenommen und rege genutzt.

Es ist allerding nur möglich, höchstens drei gefüllte Säcke dort anzuliefern. Außerdem gilt dieser Service auch nur für Homburger Bürger.

Leider kommt es häufig vor, dass Personen mehr als die zulässige Höchstmenge abgegeben möchten und völlig uneinsichtig auf der vollständigen Abgabe des mitgebrachten Grünguts  beharren. Die „Diskutierfreudigkeit“ der Anlieferer behindert den reibungslosen Ablauf im Wertstoffzentrum, führt zu Wartezeiten für die anderen Kunden und verursacht teilweise Verkehrsprobleme.

Die Stadtverwaltung Homburg bittet daher eindringlich, das festgesetzte Limit von drei Säcken Grüngut nicht zu überschreiten, um auch weiterhin das Angebot der Anlieferung von Kleinmengen am Wertstoffzentrum  aufrecht erhalten zu können.

Auf Nachfrage bei der Stadtpressestelle gibt es auch genauere Angaben zu den Kosten rund um eine Kleinanlieferung. „Die Gebühr für die Abgabe eines Sackes am Wertstoffzentrum, wo es eben auch ohne Karte geht, beträgt 1 Euro. Maximal können drei Säcke zu insgesamt 3 Euro abgegeben werden. Mit diesen Säcken sind die Standartsäcke gemeint, die oft in Baumärkte als Sammelbehälter für Grüngut verkauft werden. Das dürften so rund 60 l sein, entspricht auch der Größe von großen Müllsäcken“, teilt Jürgen Kruthoff mit.

Jeder Bürger sollte also überschlagen ob sich eher eine Flatrate oder eher eine Einzelabgabe über das Jahr verteilt lohnt.

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